Wunschkunde: Warum du deine Zielgruppe anders definieren solltest

Wunschkunde: Warum du deine Zielgruppe anders definieren solltest

Es kann gut sein, dass ich dir hier etwas erzähle, was all dem widerspricht, was du bisher zu diesem Thema gehört hast. Vielleicht stoße ich dir vor den Kopf und löse im ersten Moment Verwunderung aus. Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich hierzu eine deutlich andere Meinung als viele andere Marketing- und Branding-Experten. Es geht um das Thema: "Wie kann ich meine Zielgruppe definieren?". Und hier kommt der Begriff "Wunschkunde" ins Spiel. Aber dazu gleich mehr. Die Zielgruppe zu definieren, das ist sehr wichtiges Thema, wie du hoffentlich weißt. Das ist ein fester Bestandteil der Positionierung und Grundlage für [...]

Positionierung? Hilfe! Über die Angst, sich entscheiden zu müssen

Positionierung? Hilfe! Über die Angst, sich entscheiden zu müssen

Ab und zu werde ich gefragt, ob ich mich als Interviewpartner zur Verfügung stellen möchte, um über Personal Branding zu sprechen. Das freut mich natürlich immer und sage deshalb in der Regel nicht nein. Letzte Woche durfte ich mal wieder in einem anderen Podcast zu Gast sein und meinen Senf zu den Themen Positionierung und Selbstmarketing geben. In dieser Episode, aber auch in vielen anderen Interviews, wird mir mit hoher Wahrscheinlichkeit diese eine Frage gestellt: "Welche Hürden gibt es bei der Positionierung von Unternehmern?". Oder: "Was machen die meisten Unternehmer am Anfang falsch, wenn sie sich positionieren wollen?". Verursacht Positionierung [...]

Intensiv & transformierend: Der Personal Branding Inner Circle startet!

Intensiv & transformierend: Der Personal Branding Inner Circle startet!

Heute ist ein ganz besonderer Tag. Na, kommst du drauf? Nein, es liegt nicht am meteorologischen Frühlingsanfang – ganz abgesehen davon, dass sich die Temperaturen noch so gar nicht nach Frühling anfühlen. Ich gebe zu, dass der heutige Tag vor allem für mich ein besonderer Tag ist. Für dich kann er aber zu einem werden. Ich will gar nicht mehr um den heißen Brei reden: Heute öffnet die 20-tägige Anmeldephase für meinen neuen Personal Branding Inner Circle . Ja, es ist soweit, was ich schon einige Male kurz angeteasert habe. Für mich ist das ein wirklich außergewöhnlicher Moment, weil mit [...]

Personenmarke:

Personenmarke: "Aber ich will doch gar keine Marke sein!"

In der letzten Episode habe ich über fünf Personal-Branding-Trends gesprochen. Einer davon war sehr grundlegend: Personal Branding wird wichtiger, habe ich gesagt. Davon bin ich überzeugt, aber viele sehen das Thema immer noch eher skeptisch. Du vielleicht auch? Ich will in dieser Episode nicht nochmal generell für Personal Branding argumentieren, sondern ein Missverständnis aus dem Weg räumen. Ein zentrales Argument der Skeptiker ist nämlich, dass sie keine Personenmarke sein möchten. Punkt. Sie möchten Mensch bleiben und nicht zu einem Produkt werden. Und jetzt komme ich und sage: Diese Personen haben recht. Sie sollen auch Mensch bleiben. Vielleicht bist du jetzt [...]

Personal Branding 2018: Trends und unseriöse Vorhersagen

Personal Branding 2018: Trends und unseriöse Vorhersagen

Großen Player anzeigen Ein frohes neues Jahr wünsche ich dir. Mitte Februar? Na gut, etwas spät. Da es in diesem Jahr meine erste Podcast-Episode ist, darf ich das aber noch sagen. Ich hoffe, du bist gut – vor allem gesund – ins neue Jahr gestartet. Ich weiß nicht, ob du Vorsätze hast. Ich halte eigentlich nicht viel von Vorsätzen zum Jahresbeginn, weil ich mir auch während des Jahres Dinge vornehme und Ziele setze. Aber so ganz kann ich mich der Magie eines Jahreswechsels doch nicht entziehen. Nur so viel: Ich habe für 2018 weniger geplant als ursprünglich angedacht. Der Grund [...]

Auftrag annehmen oder ablehnen? Drei Kriterien als Entscheidungshilfe

Auftrag annehmen oder ablehnen? Drei Kriterien als Entscheidungshilfe

Neulich hat mich eine Bekannte von mir gefragt, ob sie einen Auftrag annehmen soll oder nicht. Um was es dabei genau ging, spielt an dieser Stelle keine Rolle. Meine Bekannte ist Journalistin bzw. Texterin und steht noch recht am Anfang ihrer Selbstständigkeit. Das Problem in ihrer Branche – ich kenne sie schließlich auch sehr gut – ist: Texter werden sehr schlecht bezahlt, besonders zu Beginn. Die Preise sind teilweise unterirdisch. Aber das ist natürlich auch in einigen anderen Dienstleister-Branchen der Fall, ich weiß. Sie hat mich jedenfalls fragt, weil sie sich sehr unsicher ist. Einerseits braucht sie natürlich das Geld [...]

Haltung haben: Warum Ecken und Kanten wichtig sind

Haltung haben: Warum Ecken und Kanten wichtig sind

Als Strategiecoach für Positionierung und Selbstmarketing bin ich natürlich ein großer Fan der beiden Felder. Ich mag Personal Branding aber nicht nur wahnsinnig gern, weil ich damit mein Geld verdiene – schließlich habe ich auch schon vor meiner Arbeit als Coach mit dem Konzept einer Personal Brand, einer Personenmarke, sehr sympathisiert. Ich stehe für Personal Branding und dazu, dass das Konzept wichtig und richtig ist. Leider sind von Personal Branding nicht alle überzeugt. Zu den Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden, gehören folgende: „Braucht man das wirklich?“ „Ist das denn das Richtige?“ „Geht es nicht eigentlich eher um das [...]

FDP-Chef Christian Lindner – Vorreiter im politischen Personal Branding

FDP-Chef Christian Lindner – Vorreiter im politischen Personal Branding

Merkel oder Schulz? Schulz oder Merkel? Du hast am 24. September 2017 die Wahl. Na ja, also indirekt. Denn anders als in den USA wählen wir hier ja den Bundeskanzler nicht direkt, sondern wir wählen die Parteien. Aber mal ganz ehrlich: Hier geht es dennoch um eine Wahl der Personen. Die Parteien haben stellen Spitzenkandidaten auf und sie sind ein sehr entscheidendes, wenn nicht sogar das entscheidende Element dafür, ob das Kreuz bei der Partei gemacht wird oder nicht – insbesondere bei den unentschiedenen Wählern. Personal Branding – Pflicht für Politiker Für Politiker ist Personal Branding deshalb Pflicht. Das ist [...]

Podcast als Selbstmarketing-Tool: Authentisch, praktisch, gut

Podcast als Selbstmarketing-Tool: Authentisch, praktisch, gut

Bloggen? Podcasten? Videos auf YouTube veröffentlichen? Und dazu noch Facebook, Twitter, Instagram und so? Die meisten Unternehmer oder angehenden Unternehmer wissen oft nicht, welche Kanäle sie für ihr Online-Marketing nutzen sollen. Es herrscht völlige Überforderung und das ist natürlich auch kein Wunder bei der Vielfalt an Möglichkeiten und den begrenzten Ressourcen, die einem zur Verfügung stehen. Deshalb erstmal ein grundsätzlicher Tipp: Wenn du in einer solchen Situation bist, dann sei dir bewusst, dass du nicht alle Kanäle bedienen musst – grundsätzlich und schon gar nicht am Anfang. Hier reicht es, wenn du dich auf einen, maximal zwei Kanäle konzentrierst, wo [...]

Alles schon erzählt: Wie du trotzdem gute Inhalte veröffentlichen kannst

Alles schon erzählt: Wie du trotzdem gute Inhalte veröffentlichen kannst

Wenn du dein Smartphone öffnest, werden dir Eilmeldungen von Nachrichten-Apps auf dem Bildschirm angezeigt. Wenn du Facebook öffnest, dann könntest du stundenlang in der Timeline versinken und neben privaten Statusmeldungen siehst du Links zu Blogs, Magazinen, Podcasts oder Videos. Bei Twitter ist es ähnlich. Öffnest du YouTube, hast du eine riesige Auswahl an neuen Videos. Das ist alles so viel, dass du es niemals auch nur annähernd vollständig konsumieren könntest. Wir alle erleben tagtäglich einen Overload an Informationen. Wir werden überschwemmt von Inhalten. Es gibt aber nicht nur ein Konsum-Problem, sondern auch ein Produktionsproblem. Mal ganz ehrlich: Wie viele deiner [...]

Sichtbarkeit & Reichweite: Qualität statt Quantität

Sichtbarkeit & Reichweite: Qualität statt Quantität

Gestern Abend fand das Finale des Confed Cups statt. Deutschland hat Chile in einem hart umkämpften Spiel mit 1:0 besiegt. Dabei hatte Chile deutlich mehr Chancen. Ich habe die Zahlen mal herausgesucht: Chile hatte 62 Prozent Ballbesitz und sieben Schüsse aufs Tor, Deutschland hingegen 38 Prozent Ballbesitz und nur 3 Schüsse aufs Tor. Was sagt uns das? Deutschland hatte eine bessere Chancenverwertung, also aus weniger mehr gemacht. Und nur darauf kommt es unter dem Strich an. Bessere Chancenverwertung = bessere Conversion Rate Auch in Sachen Marketing müssen wir aus weniger mehr machen. Besonders bei Facebook-Anzeigen lässt sich das gut veranschaulichen: [...]

Wenn du Gas geben willst, musst du regelmäßig auftanken

Wenn du Gas geben willst, musst du regelmäßig auftanken

Ich komme gerade zurück aus dem Urlaub. Eine Woche Nordsee. Ich war im berühmten Rodenäs. Okay, so ganz berühmt ist das beschauliche Rodenäs mit seinen 422 Einwohnern nicht. Aber die Ferienwohnung dort, die ich jetzt schon das zweite Mal gebucht habe, ist einfach klasse. Das ist ein kleiner, schicker Bungalow mit roten Backsteinen, wie man es aus dem Norden kennt. Ich mag diese Art von Bungalows sehr. Rodenäs liegt ganz oben am Zipfel von Deutschland, direkt an der dänischen Grenze und ist sozusagen der letzte Ort, bevor es über die Nordsee nach Sylt geht. Ich habe mich entspannt bis zum [...]

Warum dein Business skalieren sollte – aber nicht muss

Warum dein Business skalieren sollte – aber nicht muss

Wie du vielleicht weißt, komme ich aus dem Journalismus. Eine Zeit lang habe ich viel über die Startup-Szene geschrieben. Natürlich habe ich mich deshalb auch immer auf dem Laufenden gehalten, was dort gerade passiert. Das mache ich jetzt auch noch, aber nicht mehr so intensiv. Eine TV-Sendung, die ich aber immer noch gerne schaue, ist „ Die Höhle der Löwen “ auf Vox. Dort sieht man sehr gut, was ein bestimmendes Thema für Startups und Investoren ist: die Frage, ob das Geschäftsmodell schnell skalierbar ist. Die Begriffe „skalierbar“, „skalieren“ oder „Skalierbarkeit“ gehören auf jeden Fall in jedes Bullshit-Bingo im Startup-Bereich. [...]

Personal Branding ist Persönlichkeitsentwicklung

Personal Branding ist Persönlichkeitsentwicklung

An was denkst du, wenn du den Begriff Personal Branding hörst? Die meisten werden jetzt wohl etwas sagen wie: Personenmarke, Selbstvermarktung, Marke Ich oder Eigenmarketing. Das sind Synonyme. Einige denken vielleicht auch an Positionierung. Das ist nicht ganz unwichtig, weil eine gute Positionierung die Grundlage für eine starke Personal Brand ist. Um genau zu sein ist eine gute Positionierung der wichtigste Bestandteil von Personal Branding. Für mich ist Personal Branding vereinfacht gesagt die Positionierung einer Person und die Kommunikation dieser Positionierung nach außen. Du siehst also: Es geht beim Personal Branding vor allem um sie, die Positionierung. Keine Ahnung, ob [...]

Der Persönlichkeits-Faktor: Du machst den Unterschied

Der Persönlichkeits-Faktor: Du machst den Unterschied

Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich halte es für unbedingt notwendig, sich ständig im eigenen Fachgebiet weiterzubilden, egal ob durch Seminare, Kongresse, Kurse oder Bücher. Bücher mag ich besonders, weil sie für einen geringen Preis so viel Mehrwert beinhalten – einfach unschlagbar. Ich lese sehr viel über Personal Branding. Es liegen etliche Bücher hier auf meinem Schreibtisch und in meinem Regal, die von Experten für Positionierung und Marketing geschrieben worden sind. Von ihnen kann ich jede Menge lernen und abschauen. Zum Beispiel lese ich immer wieder, wie Kollegen einen Positionierungsprozess gestalten. Welche Schritte aufeinander folgen. Vieles ist [...]

Liebster Award: Morgenroutine, Personenmarke, Buch-Tipps

Liebster Award: Morgenroutine, Personenmarke, Buch-Tipps

Eigentlich mag ich keine Kettenbriefe. Um ehrlich zu sein: Ich hasse sie. Uli Löser, Experte für strategisches Content-Marketing, hat mir einen Kettenbrief geschickt. Na ja, so eine Art Kettenbrief. Genau genommen handelt es sich um den Liebster Award. Wer davon noch nichts gehört hat, dem will ich das ganz kurz erklären: Beim Liebster Award muss der Nominierte – in diesem Fall ich – elf Fragen der Person beantworten, die mich nominiert hat. Anschließend nominiert der Nominierte – also ich – zwei neue Personen bzw. Blogs mit elf neuen Fragen. Da mache ich doch gerne mit. Ich wurde also von Uli [...]

Spitz positionieren und trotzdem eine große Angebotspalette haben

Spitz positionieren und trotzdem eine große Angebotspalette haben

Müsste ich ein Ranking erstellen mit den größten Sorgen meiner Coaching-Kunden, dann wäre das hier sicherlich ganz weit oben: Die Angst, sich festlegen zu müssen. Kennst du das? Ich gebe zu: Die Angst kann ich gut nachvollziehen. Ich hatte sie auch. Aber die Angst ist unbegründet. In eine der letzten Episoden bin ich darauf schon mal ganz kurz eingegangen. Diesen Aspekt finde ich aber sehr wichtig, weil es einfach sehr viele Unternehmer betrifft. Deshalb mache ich dazu jetzt nochmal eine eigene Episode. Kurz und knackig, wie du es von mir kennst. Ich stehe für Selbstmarketing. Erstmal. Hast du dich schon [...]

Was ich mit Sternekoch Frank Rosin gemeinsam habe

Was ich mit Sternekoch Frank Rosin gemeinsam habe

Ich weiß nicht, wie oft bei dir der Fernseher angeschaltet ist. Einige erfolgreiche Unternehmer empfehlen ja, die Kiste ganz abzuschaffen. Das habe ich nicht getan. Besonders abends schalte ich sie ganz gerne mal ein und lasse mich berieseln, ohne intellektuell beansprucht zu werden. Eine Sendung, die ich mir ab und zu anschaue, ist „Rosins Restaurants“. Für alle, die die Sendung nicht kennen: Der Sternekoch Frank Rosin besucht Hilfe suchende Gastronomen, weil ihr Restaurant nicht mehr gut läuft. Die meisten von ihnen haben große Schulden, sind total verzweifelt und hoffen, mit Frank Rosin und seinem Team aus dem Schlamassel herauskommen zu [...]

"Stillstand bedeutet Rückschritt": Warum alles ein Prozess ist

Stell dir vor, du fährst gleich mit deinem Fahrrad irgendwo entlang. Vielleicht irgendwo um einen See herum. Bei strahlendem Sonnenschein, aber die Temperatur ist gerade so angenehm, dass du dabei nicht schwitzen musst. Du trittst also kräftig in die Pedale, gibst kurz so richtig Gas und dann – dann hörst du auf. Du hast dich gerade schließlich richtig bemüht. Aber was passiert? Genau, du fällst wahrscheinlich gleich um. Du kommst nicht mehr vorwärts, weil du nicht in Bewegung geblieben bist. Das Beispiel mag jetzt sehr banal klingen – und ja, das ist es auch. Aber das Fahrrad-Beispiel verdeutlicht ziemlich gut, [...]

Tools bringen nichts ohne eine gute Strategie

Tools bringen nichts ohne eine gute Strategie

Der Heck ist süchtig. Das hätte man vor einiger Zeit tatsächlich über mich sagen können. Ich habe es täglich wiederholt. Immer und immer wieder. Ich spreche von der Recherche nach neuen, fabelhaften Tools für mehr Produktivität, für besseres Zeitmanagement, für eine noch bessere Art und Weise der Dateiverwaltung, fürs Schreiben, für Foto- und Video-Bearbeitung, für Grafik-Gestaltung, für Social-Media-Marketing und viele mehr. Kennst du das? Blickst du auch ständig in den App Store, um die neueste coole App zu entdecken, mit der alles noch besser, schneller und smarter funktioniert? Mir ging es eine ganze Zeit lang so. Und das ist noch [...]

Resonanzprinzip: Warum sollte dich jemand mögen?

Resonanzprinzip: Warum sollte dich jemand mögen?

Neulich hat mich ein Kunde nach einer Coaching-Sitzung bei mir gefragt, warum ihn eigentlich jemand mögen sollte. Er verstehe die Logik dahinter nicht. Die Frage ist gar nicht blöd. Vielleicht hast du dir die Frage sogar auch schon mal gestellt. Warum sollte dich jemand mögen? Welche Gründe sollte es dafür geben? Und was kannst du selbst dafür tun, dass dich Menschen mögen? Nun, die Gründe, warum eine Person von anderen gemocht oder nicht gemocht wird, sind natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Jeder Mensch hat schließlich andere Eigenschaften und andere Charakterzüge, die bei Mitmenschen für einen guten oder weniger guten [...]

Spezial-Episode: Komm zum Positionierungs-Seminar nach Köln

Spezial-Episode: Komm zum Positionierungs-Seminar nach Köln

Positionierung ist das beste Marketing. Das weißt du hoffentlich. Viele Stürzen sich allerdings direkt in die Vermarktung. Ein Fehler. Es ist eine logische Abfolge: Erst die Positionierung, dann die Vermarktung. Ohne das eine funktioniert das andere nicht. Viele haben allerdings das Problem, dass sie keine Positionierung finden, weil sie schlichtweg zu viele Ideen und zu viele Talente haben. Viele sind sogenannten Scanner-Persönlichkeiten. Ich kenne das sehr gut. Auch ich habe mal eine Zeit lang für jedes Thema, das mir gefallen hat, ein eigenes Blog gestartet. Allerdings war ich dann auch eher der, „der irgendetwas mit Medien“ macht. Eine klare Positionierung [...]

Ich demaskiere mich: Das ist meine Story

Ich demaskiere mich: Das ist meine Story

Ich habe es beim letzten Mal versprochen: In dieser Episode möchte ich dir meine Geschichte erzählen. Warum? Weil ich dir zum einen nichts empfehlen möchte, was ich selbst nicht mache – nämlich die eigene Story erzählen. Zum anderen dient sie dir vielleicht als Inspiration, deinen eigenen roten Faden zu finden und deine Geschichte aufzubereiten. Außerdem bist du vielleicht einfach neugierig und deine Neugier wird jetzt hiermit gestillt. Ruhig und besonnen Ich bin seit eh und je wohnhaft in einer Kleinstadt im Rhein-Main-Gebiet. Ich bin ein großer Menschen- und Hundefreund und mag eher gemütliche Abende mit gleichgesinnten Freunden als lange Party-Nächte [...]

Der Mensch hinter dem Unternehmer: Was ist deine Story?

Der Mensch hinter dem Unternehmer: Was ist deine Story?

Es ist doch immer wieder interessant zu erfahren, wer die Menschen, mit denen wir zu tun haben, wirklich sind. Nicht, was sie machen oder vorgeben, zu sein, sondern was sie als Mensch ausmacht. Die Story der Person rückt sie in ein anderes Licht Du kennst bestimmt Situationen, in denen du persönlich oder über Umwege Details über jemanden erfährst. Du erfährst, was dieser Jemand für eine Geschichte hat – ganz egal, ob es sich dabei um ein trauriges, berührendes Schicksal handelt, um eine wahnsinnig interessante Erfahrung oder um etwas ganz anderes. Meistens wirft es plötzlich ein ganz neues Licht auf eine [...]

Warum du eine Website mit deinem Namen brauchst

Warum du eine Website mit deinem Namen brauchst

Na, hast du dir inzwischen deinen Namen im Web gesichert? Beim letzten Mal ging es ja genau darum. Falls du die Episode nicht gehört hast, schicke ich dich noch einmal zurück und sage: Bis gleich. Andernfalls geht es jetzt direkt weiter. Um genau zu sein, bleiben wir bei deinem Namen. Du hast jetzt hoffentlich die Social-Media-Profile mit deinem Namen als Benutzernamen eingerichtet und eine Domain mit deinem Namen ist jetzt auch in deinem Besitz. Auf die Domain möchte ich jetzt nochmal näher eingehen, denn ich halte sie für sehr wichtig. Deine Website: Treffer Nummer eins bei Google Wenn du bei [...]

Digitale Identität: Sichere dir deinen Namen, bevor es zu spät ist

Digitale Identität: Sichere dir deinen Namen, bevor es zu spät ist

Ich heiße Julian Heck. Okay, das weißt du sehr wahrscheinlich. Ich setze ja auch alles daran, dass du das weißt. Wenn wir von Selbstmarketing sprechen, dann ist der eigene Name ja auch ziemlich wichtig. Um den eigenen Namen soll es heute in dieser Podcast-Episode auch gehen. Ich heiße also Julian Heck. Das ist besser als Peter Schmidt. Dir kann natürlich egal sein, welcher Name mir besser gefällt. Und mir ist auch egal, welcher Name dir besser gefällt. Ich kann ja sowieso nichts daran ändern. Aber es geht auch gar nicht ums Gefallen. Es geht darum, dass ich mit Julian Heck [...]

Was mein Selbstmarketing-Jahr 2017 bringen wird

Was mein Selbstmarketing-Jahr 2017 bringen wird

Willkommen zurück. So ein Mist, dass ich das überhaupt sagen muss. Aber nach den ersten Folgen im vergangenen Jahr haben mich verschiedene Dinge zu einer Pause bewegt. Ungewollt. Diese Pause muss jetzt unbedingt ein Ende haben. Das hat vor allem drei Gründe: Erstens fange ich nicht etwas an, um kurz danach wieder damit aufzuhören. Ich will unbedingt den Podcast fortführen. Ich habe richtig viele Ideen und meine Themenliste wächst und wächst und wächst. Zweitens haben mich einige von euch in den letzten Monaten immer mal wieder danach gefragt. Das ist für mich ein unglaublich tolles Zeichen. Schließlich sind erst vier [...]

Dank Selbstmarketing habe ich zu meinem Tätowierer gefunden

Dank Selbstmarketing habe ich zu meinem Tätowierer gefunden

Ich möchte dir etwas sehr Persönliches verraten. Ich habe mir vor ein paar Tagen ein Tattoo stechen lassen. Mein erstes Tattoo. Mensch, was habe ich mich dazu überwinden müssen. Ich habe ja schon lange mit dem Gedanken gespielt, aber jetzt war exakt der richtige Moment dafür. In Darmstadt gibt es ein ziemlich gutes Tattoo-Studio, das wusste ich schon vorher durch meine Eltern und durch Freunde. Für mich war also sofort klar: Wenn ich mich wirklich dafür entscheiden sollte, mir Tinte unter die Haut stechen zu lassen, dann würde ich auf jeden Fall in dieses Tattoo-Studio gehen. Vertrauen ist da eine [...]

„Du Selbstdarsteller“ – Der schlechte Ruf von Selbstmarketing

„Du Selbstdarsteller“ – Der schlechte Ruf von Selbstmarketing

Selbstmarketing klingt nicht nur positiv, sondern ist auch etwas Positives – zumindest für mich. Für einige andere ist das jedoch etwas Schlechtes, gar Anrüchiges. Das ist im Übrigen nicht nur bei solchen der Fall, die mit Selbstmarketing nichts am Hut haben. Ich kenne genügend Beispiele, die gutes Selbstmarketing betreiben und deshalb eine tolle Personenmarke sind, aber um Himmels Willen nichts mit Personal Branding zu tun haben wollen. Sie würden halt einfach ihren Job machen. Sie seien schließlich keine Selbstdarsteller. Ist Selbstdarstellung etwas Schlimmes? Au weia, das ist ein schwieriges Thema. Aber ein wichtiges, denn mir ist es immer wieder untergekommen, [...]

Warum Selbstmarketing eine nachhaltige Erfolgsstrategie ist

Warum Selbstmarketing eine nachhaltige Erfolgsstrategie ist

Wenn ich mich zurückerinnere, wie ich für den Launch von keinStartup geackert habe, dann muss ich sagen: Das war einerseits eine richtig tolle Zeit, auf der anderen Seite war es ziemlich viel Arbeit dafür, dass die erste Begeisterung der anderen nach dem Start naturgemäß wieder etwas abebbte. Marketing – und wieder von vorne Aber so ist das. Für ein neues Projekt, ein Produkt oder eine besondere Aktion werfen wir unser ganzes Wissen in den Marketing-Topf und geben alles für diesen einen Moment. Und nach der Aktion? Nach dem Launch? Oder gar nach Scheitern eines Projekts? Dann folgt die nächste Aktion, [...]

Selbstmarketing – Was ist das eigentlich?

Selbstmarketing – Was ist das eigentlich?

„Sag mal, Julian, was bedeutet eigentlich Selbstmarketing?“ Das wurde ich neulich gefragt. Dabei habe ich gemerkt, dass der Begriff offenbar gar nicht so selbstverständlich ist, wie er für mich und einige andere zu sein scheint. Grund genug, in der ersten Episode die Grundlage für alle weiteren Folgen des Selbstmarketing-Podcasts zu schaffen. Wäre ja zu blöd, wenn das Podcast-Thema unklar ist. Was ist also Selbstmarketing bzw. Selbstvermarktung bzw. Personal Branding? (Ja, es gibt so einige Begriffe für das, worum sich diesem Podcast dreht.) Für mich bedeutet Selbstmarketing vor allem, sichtbarer zu werden – und zwar nicht nur online, sondern auch offline. [...]

Willkommen beim Selbstmarketing-Podcast!

Willkommen beim Selbstmarketing-Podcast!

Juhu, es geht endlich los! Nach langem Warten startet er endlich, mein erster Podcast rund ums Thema Selbstmarketing bzw. Personal Branding. Wie man es als Podcaster so macht, habe ich eine Folge 0 gedreht, also die Folge vor dem eigentlichen inhaltlichen Start. Das gehört dazu, habe ich gelernt 😉 In der Folge stelle ich mich ganz kurz vor und verrate, was dich in den folgenden Episoden bzw. im Selbstmarketing-Podcast generell erwartet. Nämlich: Jede Menge Input in Sachen Selbstmarketing, klar. Mein Podcast ist kein Interview-Podcast, sondern ein Solo-Podcast. Ich bereite für dich kurze, knackige Folgen vor, die jeweils einen Aspekt des [...]

PSU-Erfolgstreppe: Warum Selbstmarketing erst der zweite Schritt ist

PSU-Erfolgstreppe: Warum Selbstmarketing erst der zweite Schritt ist

Wer das große Potential von der Vermarktung der eigenen Person erstmal verstanden hat, der möchte am liebsten sofort loslegen. Verständlich. Denn Menschen kaufen am liebsten bei Menschen und nicht bloß irgendein Produkt bei irgendwem. Nicht umsonst heißt das Buch des Personal-Branding-Experten Ben Schulz  Erfolg braucht ein Gesicht *. Was oft unterschätzt wird, ist jedoch folgender Punkt: Du kannst dich erst selbstvermarkten, wenn du weißt, wer du bist und was du machst. Das mag nach simplen Fragen klingen, ist aber gar nicht so einfach zu beantworten im beruflichen Kontext. Konkret geht es hier um deine Positionierung . Du bist das wichtigste Produkt, selbst wenn du [...]

Mega-Hype Snapchat – und alle sind im Experimentiermodus

Mega-Hype Snapchat – und alle sind im Experimentiermodus

Snapchat ist ein Phänomen. Bei der jungen Generation boomt die App total und alles ü17 versteht nur Bahnhof. Okay, das mag ein bisschen übertrieben sein, aber es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung. Ich jedenfalls bin älter als 17 Jahre und habe die App nach dem Öffnen erstmal wieder geschlossen. Völlige Überforderung. Aus dem Plan, Snapchat wie jede andere trendige App einfach mal auszuprobieren, wurde erst mal nichts. Neue Strategie: Beobachten. Das ist jetzt eine Weile her. Ich habe genau beobachtet und mich zunehmend darüber geärgert, dass ich Snapchat einfach nicht checke. Kann ja nicht sein! Jeder 13 [...]

Mach es doch selbst – Warum 3D-Drucker boomen

Mach es doch selbst – Warum 3D-Drucker boomen

„Ich drucke mir noch schnell eine Pizza, dann können wir los!“ Ja, du hast richtig gehört. Was klingt wie aus einem Sciencefiction-Film, ist schon jetzt Realität. Vor einigen Jahren habe ich den aufkommenden Hype um den 3D-Druck nicht wirklich ernst genommen, habe aber mittlerweile erkannt, dass die Bedeutung des 3D-Drucks immer weiter zunimmt. Wo der Trend aktuell steht und was wir noch alles zu erwarten haben, versuche ich in diesem Beitrag mal zusammenzustellen.  Die Technologien für den 3D-Druck existieren schon seit vielen Jahren. Dass sie in jüngster Zeit richtig boomen, liegt nicht nur an dem großen öffentlichen Interesse und der faszinierenden [...]

Über Blogger, die Bloggern das Bloggen beibringen

Über Blogger, die Bloggern das Bloggen beibringen

Es gibt kaum ein Magazin, das ich lieber lese als die „ brand eins “. Um genau zu sein: Ich habe gerade all meine Abos gekündigt (weil ich künftig lieber punktuell Einzelhefte kaufe) – bis auf zwei: Die „ Wired “ und das eben genannte Wirtschaftsmagazin „brand eins“. Ich mag es einfach. Aber was ich darin jetzt gelesen habe, muss ich hier mal genauer aufgreifen. Es geht um die Kolumne „Die Gaukler“ von Mercedes Lauenstein  in der aktuellen April-Ausgabe mit dem Schwerpunkt „Richtig bewerten“. Die Kolumne handelt von Bloggern. Um genauer zu sein: von einer Reisebloggerin. Eine Reisebloggerin, die sich „Digitale Zen-Nomadin“ nennt und [...]

Ich gehe den Weg vom Journalisten zum Unternehmer

Ich gehe den Weg vom Journalisten zum Unternehmer

„Was bist du eigentlich von Beruf?“ Pause. „Journalist“ Aber so hundertprozentig stimmt das nicht. Wie so viele mache ich irgendetwas mit dem Internet . Zufriedenstellend ist diese Antwort allerdings nicht. Okay, das Problem kennen sicherlich einige, du vielleicht auch. Ich mache ja nicht nur Journalismus, sondern ich arbeite inzwischen auf für PR-Agenturen, erstelle WordPress-Seiten – oft für lokale Kunden – und halte Seminare und Vorträge. Und ich habe jetzt sicherlich noch etwas vergessen. Vor allem mache ich aber etwas Eigenes! ENTREPRENEURSHIP IST MEGA SPANNEND! Ich will jetzt gar nicht ausholen, dass ich ja im Prinzip mit meiner hyperlokalen Online-Zeitung 2012 bis [...]

Das Krautreporter-Dilemma und warum ich doch Mitglied bleibe

Das Krautreporter-Dilemma und warum ich doch Mitglied bleibe

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Krautreporter, ein schwieriger Fall. In diesen Tagen schwebt eine zentrale Frage über uns allen: Mitgliedschaft verlängern oder nicht? Tagelang habe ich darüber gegrübelt, wie ich diese Frage beantworte. Jetzt bin ich zu einer Entscheidung gekommen, die mich selbst ein bisschen überrascht. Nein, dachte ich die letzten Tage, nein, ich verlängere nicht. Die Gründer Sebastian Esser und Philipp Schwörbel und ihr Chefredakteur Alexander von Streit wollten ja mit Krautreporter den Journalismus retten, las man vor einem Jahr überall – und das haben sie definitiv nicht geschafft. Die Website musste offenbar unbedingt selbst entwickelt [...]

Neustart [Teil 3] – „keinStartup.de“ erblickt das Licht der Welt!

Neustart [Teil 3] – „keinStartup.de“ erblickt das Licht der Welt!

Ich habe bei mir in beruflicher Hinsicht aufgeräumt und ich starte solo. Das wisst ihr aus den Teilen 01  und 02 inzwischen schon von mir und meinem kleinen Neustart. Für den dritten Teil habe ich euch versprochen, dass ich euch mein Projekt präsentiere. Das will ich hiermit tun. Darf ich vorstellen? keinStartup.de! Hach, ich freue mich so. Dabei ist jetzt erstmal die Coming-soon-Seite online; der Launch ist für August geplant. Und trotzdem: Die Idee ist in den letzten Wochen in mir gereift und ich habe mit Freunden und Kollegen – unter anderem auf der DNX  – darüber gesprochen und mir [...]

Neustart [Teil 2] – Ich starte solo.

Neustart [Teil 2] – Ich starte solo.

Ich habe euch vor einigen Wochen erzählt , dass ich beruflich gewissermaßen neu starten will. Ich will nicht alles aufgeben, aber aufräumen: Ballast abwerfen und Kraft haben, Neues zu wagen. Der Prozess ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber ich komme gut voran. Vor allem mein neues Projekt nimmt Form an. Dazu aber mehr in Teil 3. Jetzt möchte ich euch verraten, warum ich mir dafür kein Team suche, sondern alleine starte. Ich werde Solopreneur. Man, ist das aufregend! Man feilt Wochen und Monate an einem Projekt und spürt, wie es sich nach und nach zu etwas Tollem formt. Ich kann [...]

Ich schicke euch zur TEDxFrankfurt!

Ich schicke euch zur TEDxFrankfurt!

T echnologie, E ntertainment, D esign – das waren mal die Themen einer ursprünglich einmal im Jahr stattfindenden Innovationskonferenz in Kalifornien. Die TEDx-Konferenzen sind heute weltweit bekannt und thematisch sehr viel breiter aufgestellt. Neben Technologie, Entertainment und Design geht es heute auch um Business, globale Themen, Kultur, Kunst und Wissenschaft. Die TEDx-Konferenzen mit ihren rund 20-minütigen Vorträgen sind Inspiration pur. Die meisten Vorträge könnt ihr euch im Anschluss sogar online anschauen. TEDxFrankfurt is coming! Aber nichts geht über das Live-Erlebnis. Toll ist, dass es das Konferenz-Format sogar nach Hessen schafft – und das soll etwas heißen! Am 11. Juni 2015 findet die TEDxFrankfurt [...]

„PBN“ – knapp geschafft ist auch nicht toll

„PBN“ – knapp geschafft ist auch nicht toll

Die  Prenzlauer Berg Nachrichten  haben es geschafft – ganz knapp und in den letzten Minuten. Zum Glück. Ich habe Philipp und Juliane die Daumen gedrückt, dass es klappt. Denn es ist ein wichtiges Signal, dass leserfinanzierter Lokaljournalismus funktionieren kann. Jetzt kommt das große Aber:

Neustart [Teil 1] – Aufräumen.

Neustart [Teil 1] – Aufräumen.

Die letzten Jahre waren beruflich alles andere als einseitig und öde. Ich habe mich als junger freier Journalist die letzten Jahre ziemlich ausgetobt (ja, mit 24 Jahren bin ich immer noch jung, ich weiß!).  Jetzt ist für mich die Zeit gekommen, um aufzuräumen, neu zu starten und es besser zu machen. Ein Prozess mit persönlichen und unternehmerischen Erfahrungen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Hier. Ab jetzt. Heute geht es ums Aufräumen. Ich bin Freelancer und muss gestehen: Eine Festanstellung strebe ich derzeit nicht an. Wirklich. Selbst, wenn mich „Die Welt“ fragen würde, ob ich in ihr Social-Media-Team wollte… [...]

E-Commerce in Echtzeit: So viel verkaufen Händler gerade im Netz.

E-Commerce in Echtzeit: So viel verkaufen Händler gerade im Netz.

Welche Waren werden eigentlich gerade im Netz verkauft – und wie viel davon? Wie schaut das bei den größten E-Commerce-Playern wie Alibaba, Amazon oder Apple aus? Sind Käufer mobil oder am Desktop im Shop unterwegs? Und mit welcher Bezahlmethode zahlen sie? Fragen über Fragen, welche die Infografik vom Analyse-Unternehmen Ever Merchant beantwortet – in Echtzeit. Eine wirklich coole Grafik, die nicht mit einem Blick erfasst werden kann, weil sie dynamisch ist. Die Live-Grafik (unten ist nur eine gif-Datei abgebildet) gibts bei Ever Merchant .

Das Eisenhower-Prinzip mit Todoist umsetzen

Das Eisenhower-Prinzip mit Todoist umsetzen

Die richtigen Prioritäten zu setzen, das ist nicht immer ganz so einfach. Eine Methode, die nach dem US-Politiker Dwight D. Eisenhower benannt worden ist, unterstützt uns dabei ziemlich gut. Voraussetzung ist, dass sie strikt und konsequent umgesetzt wird.

Krautreporter unter Beschuss – von Freunden

Krautreporter unter Beschuss – von Freunden

Sie haben es nicht leicht, die Krautreporter . Das liegt allerdings auch daran, dass sie es sich nicht leicht gemacht haben. Ihr wisst ja: Der Onlinejournalismus ist kaputt und die Krautreporter bekommen das wieder hin. Nun gut. Zu befürchten war , dass von Anfang an gemeckert wird, was das Zeug hält. Dabei war der Start – meiners Erachtens – gar nicht so schlecht. Doch, wie Meike Lobo in ihrem sehr lesenswerten Kommentar schreibt, das hohe Niveau konnte nicht lange gehalten werden. Und viele Kritikpunkte zu Beginn liegen jetzt nach drei Monaten immer noch vor, wie auch Kollege Marc Wickel sehr schön dargestellt hat . Aufgegeben habe ich Krautreporter deshalb nicht. Hier meine Reaktion, die unter Meikes Beitrag zu finden ist (Im Übrigen ist die Diskussion dort sehr lesenswert! Die meisten Kritiker aus der Community meinen es nämlich nur gut.):

Bücher, Zeitungen, Magazine: Mein Print-Jahr 2014 [+Gewinnspiel]

Bücher, Zeitungen, Magazine: Mein Print-Jahr 2014 [+Gewinnspiel]

Auf dieses Jahr blicke ich in zweierlei Hinsicht auf eine Steigerung des Lesekonsums zurück: Einerseits habe ich mich 2014 mehr denn je mit digitalen Inhalten beschäftigt und selbst auch Content produziert, andererseits ist meine Liebe für tolle Print-Produkte zunehmend stärker geworden. Und ich freue mich, dass ich neben den vielen digitalen Magazinen und Blogs auch für einige schöne gedruckte Hefte schreiben darf. Während Monat für Monat, Woche für Woche oder sogar Tag für Tag über den Untergang der „Totholz“-Medien debattiert wird, entdecke ich mehr und mehr meine Vorliebe für den Kanal Print. Das gilt weniger für Tageszeitungen, etwas mehr für Wochenzeitungen und extrem für Magazine und Bücher . Welche Werke ich in den letzten Monaten mehr oder weniger schnell verschlungen habe, zeige ich euch hier unten. Noch viel mehr Bücher sind es übrigens, die noch auf meiner Agenda – beziehungsweise im Bücherregal – stehen. Am Ende dieses Beitrags könnt ihr übrigens noch ein Buch gewinnen .

Weihnachtszeit ist Spendenzeit: Diese 5 Projekte habe ich unterstützt.

Weihnachtszeit ist Spendenzeit: Diese 5 Projekte habe ich unterstützt.

Wenn Spekulatius und Lebkuchen in den Supermarkt-Regalen stehen, die Innenstädte nach Bratwurst, gebrannten Mandeln und Glühwein duften und es überall an den Straßenrändern leuchtet, dann wird es gemütlich und besinnlich. Abgesehen vom anstrengenden Geschenke-Shopping werden wir in den Weihnachtszeit irgendwie harmonischer, haben romantische Vorstellungen und sind auf der Suche nach Liebe und Zufriedenheit. Das macht sich auch an der Spendenbereitschaft bemerkbar. Viele (gemeinnützige) Organisationen werben um finanzielle Gesten und Spendenbüchsen schießen geradezu aus dem Boden. betterplace.org – hier suchen Projekte Unterstützung Ein Grund, misstrauisch zu werden? Nicht unbedingt. Denn wir müssen ja nicht jeder dahergekommenden Spendendose einen Schein hineinstecken, sondern können die Zeit am Jahresende nutzen, gezielt etwas Gutes zu tun. Dass Spenden an gemeinnützige Initiativen steuerlich absetzbar sind, sollte nicht der Hauptgrund für die Wohltat sein, kann aber sehr wohl einen Anschub dazu geben. Ich habe mir in den letzten Tagen intensiv Gedanken darüber gemacht, wie viel ich von meinen kleinen Ersparnissen investiere, um großartige Projekte zu unterstützen. Sehr hilfreich war hierbei das Portal betterplace.org . Dort stellen sich viele verschiedene Initiativen mit ihren Vorhaben und den benötigten Wunschsummen vor. Das Spenden wird den Nutzern sehr einfach gemacht. Und auch um die Spendenbescheinigung kümmert sich betterplace.org automatisch, wenn man diese braucht und anfordert.

10 Tipps für Journalisten, um 2015 wieder durchzustarten

10 Tipps für Journalisten, um 2015 wieder durchzustarten

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, hagelt es wieder Vorsätze: Weniger Speck auf den Hüften, mehr Bewegung, keine Zigaretten mehr und einmal Work-Life-Balance, bitte. Alle Jahre wieder… Wenn wir mal ehrlich sind, dann finden wir das zwar blöd und nervig, aber irgendwie denken wir doch alle über das kommende Jahr nach und überlegen, ob wir an der einen oder anderen Stelle etwas in unserem Leben nachjustieren können. Und weil das Privatleben in vollem Umfang nichts auf diesem Blog zu suchen hat, hier 10 Tipps für uns Journalisten, die aus 2015 das bessere 2014 machen wollen. 1. Netzwerken: Ja, Networking ist das A und O. Dabei geht es aber nicht nur darum, durch Vitamin B an einen neuen Auftrag zu kommen. Vielmehr ist es der Austausch unter Kollegen und Nicht-Kollegen(!), der jemanden kurz- oder langfristig weiterbringt – in welcher Form auch immer. Übrigens: Es gibt auch für Digital Natives ganz tolle Offline-Events, die sich prima zum Vernetzen eignen. Quelle: imgur.com

Zum Krautreporter-Start: Was zu befürchten war

Zum Krautreporter-Start: Was zu befürchten war

Eieiei. Da sind die Krautreporter gerade mal ein paar Stunden für alle online und schon wird gemeckert, was das Zeug hält: Schlechte Menüführung, zu viel Text, keine Ressorts, zu wenig Multimedia-Elemente, kein Volltext-RSS. War ja klar, dass das nichts werden würde. So ein blödes durch die Crowd finanziertes Ding… Klar war für mich, dass das Gemecker sofort losgeht. Ich habe es befürchtet. Na logo gibt es noch an der ein und anderen Stelle Verbesserungsbedarf. Und nicht umsonst spricht Herausgeber Sebastian Esser von einer „permanent beta“ . Aber das Unternehmen jetzt quasi vollständig in Frage zu stellen… nein! Das nervt mich.

Interview: Sascha Lobo will mit Sobooks den Buchmarkt revolutionieren

Interview: Sascha Lobo will mit Sobooks den Buchmarkt revolutionieren

eBooks und Selfpublishing waren die Trends der Frankfurter Buchmesse 2014. Sascha Lobo hingegen setzt mit seinem neuen Unternehmen auf Social Books. „Sobooks“ heißt sein Startup, das er gemeinsam mit Christoph Kappes als Geschäftsführer leitet. Sobooks steht für Social Books. Und der Name ist Programm. Auf Sobooks.de verkauft Lobo Bücher, die im Browser oder in der Sobooks-App gelesen werden. Das Besondere: Im Buch können alle Leser kommentieren und sogar einzelne Sätze in den sozialen Netzwerken teilen. Nach dem Launch am Freitag auf der Buchmesse konnte ich mit Sascha über sein Projekt sprechen. Das Interview könnt ihr bei den Netzpiloten lesen oder [...]

Journalismus-Events und der verschwundene Mehrwert – ANPACKEN!

Journalismus-Events und der verschwundene Mehrwert – ANPACKEN!

Die Elefantenrunde auf dem Scoopcamp 2014 in Hamburg. Stopp! Ich möchte die Überschrift gleich etwas korrigieren: Ganz verschwunden ist der Mehrwert von Jahrestagungen, Journalistentagen und Medien-Kongressen natürlich nicht. Das Netzwerken möchte ich nicht missen. Aber der Mehrwert war schon mal größer, auffälliger und reizvoller. Zumindest für mich, den 23-jährigen Journalisten aus der Provinz. Zwar unterscheiden sich die Tagungen von Netzwerk Recherche, die DJV-Veranstaltungen, das Scoopcamp oder andere Medien-Veranstaltungen etwas voneinander, aber mein Fazit der letzten Events war immer ähnlich: Jo, war ganz nett. Aber so richtig gelohnt… na ja.

Journalismus zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Journalismus zwischen Wunsch und Wirklichkeit

So viel hatte ich noch nie. Mal ehrlich: Wir Journalisten streben doch danach, mit tiefgreifenden Analysen, bewegenden Reportagen und beeindruckenden Hintergrund-Storys viele Menschen zu erreichen. Wir wollen aufwändige Recherchen einer breiten Masse präsentieren. Doch die Realität sieht oft anders aus: Der noch so arbeitsintensive und qualitativ hochwertige Beitrag interessiert nur eine kleine Nische. Dieser locker flockig geschriebene Kommentar jedoch, der erreicht oft mehr Menschen, als uns lieb ist .

Tutorial: Daten schützen mit AVG PrivacyFix

Tutorial: Daten schützen mit AVG PrivacyFix

Spätestens seit Snowden ist die Datenschutz- und Sicherheitsthematik wieder in den Fokus der Deutschen gerückt. Bei uns sollten Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der eigenen Daten höchste Priorität haben – nicht nur gegenüber staatlichen Institutionen, sondern auch gegenüber privaten Konzernen. Eigentlich. Obwohl es zum Beispiel vom Kollegen Tobias Gillen nützliche Bücher gibt, möchten viele Menschen mit PGP , OMG und MfG nchts zu tun haben. Denn ganz so unkompliziert ist das alles nicht wirklich. Um wenigstens einige Daten zu behalten statt sie Facebook, Google und Co. in den Rachen zu schieben, hat AVG mit „PrivacyFix“ ein nützliches Tool entwickelt, dass wirklich jeder(!) bedienen kann – und sollte. Was damit möglich ist und wie es funktioniert – hier stehts.

Der Kreistag und die Panik vor dem Livestream

Der Kreistag und die Panik vor dem Livestream

Screenshot: ladadi.de Oh man. Überall wird mangelndes Interesse an der Politik beklagt, was man beim Blick auf die Zuschauerplätze während einer Sitzung des Kommunalparlamentes sehr gut veranschaulicht bekommt. Dank neuester neuer Technik kann könnte man es den Bürgern leichter machen und sie dort abholen, wo sie sind: @Home. Man Könnte.

Süddeutscher Journalistentag 2014: Leer.

Süddeutscher Journalistentag 2014: Leer.

Das war nix, liebe DJV-Landesverbände. Über den Journalismus 2020 wollten oder sollten wir reden. Doch schon der Medienjournalist Christian Jakubetz stellte in seinem Impulsvortrag auf dem Süddeutschen Journalistentag in Stuttgart klar: Wie der Journalismus in sechs Jahren aussehen werde, das wisse er doch nicht. Nun gut. Das Nichtwissen wertet seinen Auftritt natürlich nicht ab – der DJV hat schließlich einen Top-Journalisten und keinen Top-Hellseher engagiert. Jakubetz machte in seinem Vortrag vor allem Mut, Dinge auszuprobieren und innovativ zu sein. So richtig konkrete Vorschläge lieferte er aber leider auch nicht, „sonst wäre ich jetzt nicht nur, sondern auf den Seychellen“.

Ja, ich habe die Krautreporter unterstützt!

Ja, ich habe die Krautreporter unterstützt!

Es wird knapp, so richtig knapp. Aktuell (11.06.14, 14:00) haben rund 9.500 Menschen das geplante Online-Magazin unterstützt – ich jetzt auch. Und das, obwohl ich alles andere als begeistert bin. Aber mir sind es diese 60 Euro wert, um herauszufinden, ob ein komplett neu auf die Beine gestelltes Medium es schafft, mich zu begeistern. Es würde mich deshalb richtig freuen, wenn sich die fehlenden 5.500 Menschen finden würden, um das Projekt zum Laufen zu bringen. Lasst die Zigaretten für zwei Wochen im Automaten stecken und unterstützt dieses Projekt ! Als Geldgeber sind wir es, die später das Recht haben, über [...]

Der Facebook-Post mit meiner neuen Webseite sorgte für viele Likes. Nummer 36 löste einen Heulkrampf aus!

Der Facebook-Post mit meiner neuen Webseite sorgte für viele Likes. Nummer 36 löste einen Heulkrampf aus!

Endlich. Meine Webseite wurde frisch eingekleidet – wenn man überhaupt noch so nennen kann. Eigentlich wurde nämlich die alte Seite weggeschmissen, eine neue Seite zum Leben erweckt. Das wurde auch Zeit. Denn gerade ich, der immer von Markenbildung oder Selbstvermarktung spricht, gerade ich trumpfte nicht wirklich mit einem guten Webauftritt auf. Im Gegenteil. Die Seite war nicht mal selbstgehostet, sondern bei wordpress.com hingeschmiert. Man hat ja keine Zeit. Schluss damit, dachte ich mir letztens und nahm es in die Hand. Und nun ist sie da! Ich freue mich riesig über das Ergebnis und darüber, dass sich andere mit mir freuen .

Krautreporter – Es scheitert an der Einstellung

Krautreporter – Es scheitert an der Einstellung

Schluss mit dem Gemecker! Meine 5 Wünsche an @Krautreporter : http://t.co/3GEbHFsKLd — Julian Heck (@julianheck) 31. Mai 2014 An dieser Stelle sei mal Folgendes angemerkt: Ich habe vorhin drüben bei den Trendbloggern einen Beitrag mit meinen 5 Wünschen an das Projekt Krautreporter veröffentlicht. Als ich den Beitrag auf Twitter veröffentlicht habe, kam eine kritische Bemerkung (was ja kein Problem ist). Symbolisch aber für das Auftreten von Krautreporter ist, dass sie diesen kritischen und damit für sie positiven Tweet favorisierten – im Gegensatz zu meinem Tweet mit den 5 Wünschen bzw. Anregungen für ihr Vorhaben. Manche mögen das jetzt sehr penibel [...]

Die Kraut fragt, Reporter antworten – das große Krautreporter-Q&A! [live]

Die Kraut fragt, Reporter antworten – das große Krautreporter-Q&A! [live]

Es ist mit vielen offenen Fragen gestartet. Aus der journalistischen Crowdfunding-Plattform Krautreporter soll ein qualitativ hochwertiges Online-Magazin werden – mit einer hochkarätigen 28-köpfigen Besetzung. Bevor die Journalisten jedoch auch nur ein Wort schreiben, wollen sie die Finanzierung ihres Vorhabens sichern. Der notwendige Betrag: 900.000 Euro. Mindestens 15.000 Menschen sollen mittels Crowdfunding im Vorfeld ein Jahres-Abo im Wert von 60 Euro abschließen. Vorbild für dieses Modell ist De Correspondent aus den Niederlanden. Derzeit haben die Krautreporter über 5.000 Unterstützer von ihrem Projekt überzeugen können.

Krautreporter – Ich hätte da mal sechs Fragen

Krautreporter – Ich hätte da mal sechs Fragen

Bähm! Da haben Esser, Gutjahr, Niggemeier und Co. aber was rausgehauen. Keine Ironie. Wenn zig Top-Journalisten sich zusammenraufen und ein Projekt auf die Beine stellen wollen – mittels Crowdfunding und mit jeder Menge benötigtem Geld – dann ist das nicht nur mutig, sondern unterstützenswert. Trotzdem schweben da noch einige Fragezeichen über dem Projekt „Krautreporter“ . Sechs davon formuliere ich im Folgenden aus. Falls einiger der Krautreporter-Crew antworten, werde ich die Antworten natürlich sehr gerne ergänzen.

Ein Journalist, drei Fragen, viel Interessantes: Moritz Zimmermann

Ein Journalist, drei Fragen, viel Interessantes: Moritz Zimmermann

Wir sind so viele – und ich möchte mehr von ihnen kennenlernen: Journalisten. In meiner neuen Serie „Ein Journalist, drei Fragen, viel Interessantes“ beantwortet mir deshalb jede Woche eine Kollegin oder ein Kollege drei Fragen. Diese Reihe ist gesponsert von dem Journalismus-Portfolio-Netzwerk torial . Alle vorgestellten Journalisten sind dort mit einem Profil vertreten. Diese Woche am Start: Moritz Zimmermann . Der Frankfurter Fernsehjournalist volontiert bei RTL Hessen und ist zurzeit bei Guten Morgen Deutschland in Köln. Er ist lokaljournalistisch in Hessen unterwegs und fokussiert dabei vor allem die Themen Sport, Gesellschaft und Kriminalität. Auch für die Frankfurter Rundschau ist der 26-Jährige regelmäßig tätig.

Tag 2 der #rp14 – inspirierende Vorträge

Tag 2 der #rp14 – inspirierende Vorträge

Bäähm! Der zweite Tag der re:publica hat mich nun auch inhaltlich umgehauen. Von Aktivismus über viel Journalismus bis hin zur Programmierung war jede Menge Interessantes dabei – ein nachträgliches Rattern im Kopf inklusive. So muss das sein. Aber auch am Tag 2 der #rp14 bewahrheitete sich meine Prognose: Zu viel darf man sich nicht vornehmen, weil dann kein Platz für die vielen tollen und gewinnbringenden Gespräche bleibt. Ich habe mich zum Glück etwas treiben lassen und die perfekte Kombination aus inhaltlichem Input und Networking gehabt – mit einem konstruktiven Abendessen als Tagesabschluss.

Tag 1 der #rp14 – das Netzwerken beginnt

Tag 1 der #rp14 – das Netzwerken beginnt

Das war er, der erste Tag der diesjährigen Netzkonferenz re:publica . Es war ein Tag, der inhaltlich nicht meiner war. So richtig interessant wird das Programm für mich erst morgen und am Donnerstag. Aber das soll kein Problem darstellen, denn die #rp14 ist nicht nur dafür da, sich Session über Session reinzuziehen, sondern sich mit Freunden, Bekannten und Kollegen zu vernetzen und interessante und amüsante Gespräche zu führen. Mit dem Fokus auf diesen Aspekt kann ich sagen: Ja, Tag 1 der re:publica hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Too much: Meine Session-Auswahl zur #rp14

Too much: Meine Session-Auswahl zur #rp14

UPDATE (03. Mai 2014): Sie rückt mit sehr großen Schritten näher. Die Aufregung steigt dramatisch. In rund drei Wochen wenigen Tagen ist es nämlich wieder so weit: Die re:publica 2014 , das wohl größte Klassentreffen der Welt, findet zum achten Mal in Berlin statt. Zeit, sich in das Programm einzuarbeiten und Highlights zu notieren. Nachdem ich im letzten Jahr – mein erstes Mal – fast schon einen Stundenplan erstellt habe und anschließend feststellen musste, dass das so nicht funktioniert, weil die vielen tollen Gespräche mindestens so wichtig sind wie die vielen tollen Sessions, ändere ich 2014 meine Strategie. Sie lautet: Vorab (also jetzt) alles rausfiltern, was für mich interessant ist, damit ich vor Ort schnell weiß, welche Sessions ich spontan besuchen sollte – wenn ich gerade keinen interessanten Gesprächspartner vor der Nase habe. Folgende – viel zu viele – Sessions rücken in mein Blickfeld (Stand: 14. April 03. Mai 2014)

Ein Journalist, drei Fragen, viel Interessantes: Isabel Pfaff

Ein Journalist, drei Fragen, viel Interessantes: Isabel Pfaff

Wir sind so viele – und ich möchte mehr von ihnen kennenlernen: Journalisten. In meiner neuen Serie „Ein Journalist, drei Fragen, viel Interessantes“ beantwortet mir deshalb jede Woche eine Kollegin oder ein Kollege drei Fragen. Diese Reihe ist gesponsert von dem Journalismus-Portfolio-Netzwerk torial . Alle vorgestellten Journalisten sind dort mit einem Profil vertreten. Diese Woche am Start: Isabel Pfaff . Die Journalistin aus München hat Afrikanistik, Politikwissenschaft und Geschichte studiert und die Deutsche Journalistenschule besucht. Sie schreibt für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und die FAZ unter anderem Reportagen und Features über jene Themen, mit denen sie sich im Studium näher befasst hat.

Crowdfunding: Google schickt Jung & Naiv auf Europatour

Crowdfunding: Google schickt Jung & Naiv auf Europatour

Tilo Jung hat es geschafft, kurz vor Schluss. Die 15.000 Euro-Schwelle beim „Jung & Naiv goes Europe“ – Crowdfunding wurde übertroffen, dank Google Deutschland. What? Dieser Internetriese? Genau! Aber: Warum bloß? Google gibt den entscheidenden Schub. Screenshot: www.krautreporter.de/de/JungNaivEurope

Verlosung: Deine persönliche „Smarte neue Welt“ zum Welttag des Buches

Verlosung: Deine persönliche „Smarte neue Welt“ zum Welttag des Buches

Lasst uns gemeinsam feiern! Warum? Heute ist der Welttag des Buches. Ja, ich weiß: Ich bin total der Digitalo, ein richtiger Tech-Typ. Aber ich oute mich: Bücher – also so richtige Papier-Dinger – sind ein Traum! Ich mag es, wenn ich eines in meinen Händen halte, das frisch bedruckte Papier rieche, darin blättere, vorsichtig damit umgehe und es neben vielen anderen in meinem Regal stehen sehe. Ich musste also nicht zweimal überlegen, ob ich bei „Blogger schenken Lesefreude“ mitmachen werde. Fast 1.000 Blogs verschenken heute zu diesem grandiosen Tag ein Buch ihrer Wahl. Meine Wahl: Smarte neue Welt von Evgeny Morozov.

Lokaljournalismus – geprägt von Ressourcenknappheit

Lokaljournalismus – geprägt von Ressourcenknappheit

Er ist der Beginn vieler Karrieren, relevant und chronisch unterbesetzt: der Lokaljournalismus. Er ist erkrankt, sein Zustand kritisch, aber nicht lebensgefährlich. Zwischen dem Kaninchenzuchtverein und dem Kommunalparlament wird von Termin zu Termin gehetzt, Spendenschecks und Bürgermeister fotografiert und Sportberichte redigiert – wenn Zeit dafür bleibt. Schnell abdrucken oder mit einer Fotogalerie ins Netz stellen und fertig ist das lokaljournalistische Werk. Für Tiefe, interessante Geschichten und den kritischen Blick fehlen leider die Ressourcen. Über Erwartungen und Wünsche an das Lokale diskutierten wir im ersten Lokalblogger.de-Talk . [weiterlesen auf Netzpiloten.de]

Universalcode2-Crowdfunding – „Ich wäre der schlechteste Journalist der Welt, wenn ich keinen Plan B hätte.“

Universalcode2-Crowdfunding – „Ich wäre der schlechteste Journalist der Welt, wenn ich keinen Plan B hätte.“

Crowdfunding. Noch 5 Tage. 5.000 Euro werden benötigt. Ein Buch soll es werden. Über die Medienbranche. Der Titel: Universalcode 2 . Der Macher: Christian Jakubetz – Journalist, Blogger, Dozent, Autor. Ein Interview. Christian, erkläre mir mal bitte in Tweetlänge, was sich hinter „Universalcode 2“ verbirgt. Ein Multi-Autoren-Buch. Das nach dem Handwerk (wie in Teil 1) erklärt, was momentan in der Branche passiert. Und vor allem: warum. Und natürlich wollen wir Antworten auf die drängendsten Zukunftsfragen finden.

Live: Lokaljournalismus – eine Grundsatzdiskussion

Live: Lokaljournalismus – eine Grundsatzdiskussion

„Niemand käme theoretisch auf die Idee, Lokaljournalismus für überflüssig erklären zu wollen“, schreibt Christian Jakubetz in seinem Beitrag Lokal? Egal! auf seinem Blog. „Es existiert auch keine einzige Theorie, die erklären würde, dass sich Menschen nicht für das am meisten interessieren, was sie unmittelbar betrifft.“ Und doch ist das Lokale ein sehr spezielles journalistisches Feld, dessen Zukunft ungewiss ist, wie auch Jakubetz resümmiert: „Der Sicherheit , dass man lokalen und hyperlokalen Journalismus immer brauchen wird, sollte man sich jedenfalls nicht mehr uneingeschränkt hingeben.“ Ich möchte gerne tiefer in die Lokaljournalismus-Problematik einsteigen und mal darüber nachdenken, wie man die journalistische Arbeit [...]

Ein Journalist, drei Fragen, viel Interessantes: Sara Weber

Ein Journalist, drei Fragen, viel Interessantes: Sara Weber

Wir sind so viele – und ich möchte mehr von ihnen kennenlernen: Journalisten. In meiner neuen Serie „Ein Journalist, drei Fragen, viel Interessantes“ beantwortet mir deshalb jede Woche eine Kollegin oder ein Kollege drei Fragen. Diese Reihe ist gesponsert von dem Journalismus-Portfolio-Netzwerk torial . Alle vorgestellten Journalisten sind dort mit einem Profil vertreten. Diese Woche am Start: Sara Weber . Die freie Journalistin aus Hamburg setzt sich unter anderem mit Medien(innovationen) und Startups mit dem Fokus auf die USA auseinander. Veröffentlicht hat sie unter anderem schon bei der Deutschen Welle, dem (Uni) Spiegel, der Süddeutschen Zeitung und Horizont.

Erster Sponsor an Bord: Willkommen, torial!

Erster Sponsor an Bord: Willkommen, torial!

Wir schreiben den 01. April 2014 und ausgeheckt hat Erfreuliches zu verkünden: Das Portfolio-Netzwerk für Journalismus torial ist ab heute Sponsor meines Blogs – der erste und hoffentlich nicht der letzte.

Elf Journalisten zur Selbstvermarktung im Netz

Elf Journalisten zur Selbstvermarktung im Netz

Journalisten sollten mehr tun als Journalismus, sich nämlich als Marke im Netz positionieren. Elf solcher Marken habe ich interviewt. Ein Zwischenfazit. Photo by Amnesty International UK (CC BY 2.0) Wer sich als Journalist auf dem hart umkämpften Markt behaupten möchte, der kann sich nicht nur auf das Arbeiten im stillen Kämmerlein beschränken. Eine starke Präsenz im Web scheint in diesen digitalen Zeiten unerlässlich. Einige Journalisten haben es geschafft: Sie sind zu einer Marke im Netz geworden. Ich habe mit elf solcher Journalistenmarken über das Thema Selbstvermarktung gesprochen , sie nach ihrem Geheimrezept gefragt und von ihnen wissen wollen, ob bei all dem Eigenmarketing überhaupt noch genügend Zeit für die eigentliche journalistische Arbeit bleibt.

Marken im Netz – Teil 11: Thomas Knüwer

Marken im Netz – Teil 11: Thomas Knüwer

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs , Daniel Fiene , Tobias Gillen, Silke Burmester , Karsten Lohmeyer , Jannis Kucharz , Richard Gutjahr , Ulrike Langer , Gunnar Sohn und Carolin Neumann . Heute als vorerst letzte Journalistenmarke am Start: Thomas Knüwer. Den Netz-Allrounder findet ihr bei Twitter und auf seinem Blog .

#Hoodiejournalismus: Solidaritätswelle für Plöchinger

#Hoodiejournalismus: Solidaritätswelle für Plöchinger

#Hoodiejournalismus Hoodie vs. Anzug, Online vs. Print, Journalist vs. Internetexperte: Die Journalismusbranche scheint gespalten zu sein. Und als ob die anhaltende Debatte zwischen Onlinejournalisten und Printjournalisten nicht schon nervig genug sei, setzt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) mit ihrem Beitrag über die mögliche Besetzung Stefan Plöchinger s in die SZ-Chefredaktion noch einen drauf. Ohne an dieser Stelle nochmal die Kritik an der gewünschten Besetzung zu kritisieren, entpuppen sich Kommentare wie jener in der FAS als fleißige Gräber des Online-Print-Grabens – statt diesen endlich zuzuschütten.

Marken im Netz – Teil 10: Carolin Neumann

Marken im Netz – Teil 10: Carolin Neumann

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs , Daniel Fiene , Tobias Gillen, Silke Burmester , Karsten Lohmeyer , Jannis Kucharz , Richard Gutjahr , Ulrike Langer und Gunnar Sohn . Heute am Start: Carolin Neumann. Die Medienjournalistin findet ihr bei Twitter und auf ihrer Webseite .

Marken im Netz – Teil 9: Gunnar Sohn

Marken im Netz – Teil 9: Gunnar Sohn

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs , Daniel Fiene , Tobias Gillen, Silke Burmester , Karsten Lohmeyer , Jannis Kucharz , Richard Gutjahr und Ulrike Langer . Heute am Start: Gunnar Sohn. Den Wirtschaftsjournalisten findet ihr bei Twitter und auf seinem Blog .

Marken im Netz – Teil 8: Ulrike Langer

Marken im Netz – Teil 8: Ulrike Langer

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs , Daniel Fiene , Tobias Gillen, Silke Burmester , Karsten Lohmeyer, Jannis Kucharz und Richard Gutjahr . Heute am Start: Ulrike Langer. Die Medienjournalisten aus Seattle findet ihr bei Twitter und auf ihrem Blog .

Journalisten, entdeckt euren Unternehmergeist!

Journalisten, entdeckt euren Unternehmergeist!

Angestellt sein? Glückssache. Auftraggeber suchen, Text schreiben, Text und Rechnung abschicken? So einfach läuft das seltener ab. Immer noch wollen viele Junge was mit Medien machen. Die Branche kann sich also eigentlich nicht über Nachwuchsprobleme beschweren. Doch die Branche verändert sich: Festanstellungen sind Mangelware, Freie müssen sich stärker auf dem Markt behaupten als je zuvor; Stichwort: Selbstvermarktung . Was für viele Kollegen noch befremdlich wirkt, sollte eigentlich selbstverständlich sein: Journalisten von heute und morgen müssen unternehmerisch denken und handeln. Foto von David Martyn Hunt (CC BY 2.0)

Marken im Netz – Teil 7: Richard Gutjahr

Marken im Netz – Teil 7: Richard Gutjahr

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs , Daniel Fiene , Tobias Gillen, Silke Burmester , Karsten Lohmeyer und Jannis Kucharz . Heute am Start: Richard Gutjahr. Den Top-Blogger findet ihr bei Twitter und auf seinem Blog .

Marken im Netz – Teil 6: Jannis Kucharz

Marken im Netz – Teil 6: Jannis Kucharz

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs , Daniel Fiene , Tobias Gillen, Silke Burmester und Karsten Lohmeyer . Heute am Start: Jannis Kucharz. Den Netzfeuilletonisten findet ihr bei Twitter und auf seinem Blog .

Marken im Netz – Teil 5: Karsten Lohmeyer

Marken im Netz – Teil 5: Karsten Lohmeyer

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs , Daniel Fiene , Tobias Gillen und Silke Burmester . Heute am Start: Karsten Lohmeyer. Den LousyPennies.de – Blogger findet ihr bei Twitter und auf seinem Blog .

Marken im Netz – Teil 4: Silke Burmester

Marken im Netz – Teil 4: Silke Burmester

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs , Daniel Fiene und Tobias Gillen . Heute am Start: Silke Burmester. Die Reporterin an der Medienfront findet ihr bei Twitter und Facebook .

Marken im Netz – Teil 3: Tobias Gillen

Marken im Netz – Teil 3: Tobias Gillen

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs und Daniel Fiene . Heute am Start: Tobias Gillen. Den freien Medien- und Technikjournalisten findet ihr bei Twitter und auf seiner Webseite .

Marken im Netz – Teil 2: Daniel Fiene

Marken im Netz – Teil 2: Daniel Fiene

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs . Heute am Start: Daniel Fiene. Den Radio- und Online-Journalisten aus Düsseldorf findet ihr bei Twitter und auf seinem Blog .

Marken im Netz – Teil 1: Daniel Bouhs

Marken im Netz – Teil 1: Daniel Bouhs

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Heute am Start: Daniel Bouhs. Den freien Journalisten aus Berlin findet ihr bei Twitter und auf seiner Webseite .

Kopf, bitte umparken!

Kopf, bitte umparken!

Dir sind die Plakate in der Stadt oder die Werbung in sozialen Netzwerken doch auch schon aufgefallen, oder? „Umparken im Kopf“ ist eine Kampagne, die auffällt, fast schon aufdringlich ist, aber nicht plump wirkt. Zunächst einmal wurde #umparkenimkopf gar nicht als Markenkampagne wahrgenommen, sondern hatte einen sozialen Charakter; bekannte Vorurteile werden hinterfragt.

Übersicht: „Wetten, dass..?“-Negativ-Kritiken

Übersicht: „Wetten, dass..?“-Negativ-Kritiken

Wetten, dass Markus Lanz heute Abend, morgen und am Montag wieder in der Luft zerrissen wird? #wettendass — Julian Heck (@julianheck) 22. Februar 2014 Nachfolgend eine Übersicht aller Negativ-Stimmen über „Wetten, dass..?“

Die kleinen Tücken ohne Presseausweis und klassische Reporterausrüstung

Die kleinen Tücken ohne Presseausweis und klassische Reporterausrüstung

Das notgelandete Kleinflugzeug (mit einem S3 fotografiert) – Ziel meines Mobile Reporting Ausfluges. Ein kurzer Erfahrungsbericht in Sachen Mobile Reporting. Habe es heute am eigenen Leib erfahren (müssen) – nicht tragisch, aber bezeichnend. Heute ist in meiner Heimatstadt ein Kleinflugzeit, eine Cessna, notgelandet . Im Spargelfeld blieb die Maschine stecken. Ich habe es unterwegs mitbekommen und bin zur Stelle geeilt. Im Gepäck? Einkaufszettel, Portemonnaie und Smartphone. Die ganze Kreisstraße ist gesperrt: vorne Polizei, hinten Polizei, in der Mitte das gestrandete Flugzeug. Ich parke mein Auto und frage bei den Beamten im Wagen nach, ob ich zur Unfallstelle gehen darf, um mir einen Eindruck von der Situation zu verschaffen, ein paar Fotos zu schießen – als Redakteur der lokalen Onlinezeitung.

Tilo Jung – naiver Neuling in der Bundespressekonferenz

Tilo Jung – naiver Neuling in der Bundespressekonferenz

Screenshot: www.jungundnaiv.de Wir journalistischen Blogger haben es zurzeit nicht leicht, wie die Beispiele Tobias Schwarz , Markus Beckedahl und Tilo Jung zeigen. Sie alle wollten eine Jahresakkreditierung für den Deutschen Bundestag, bekamen aber keine . Die Bundespressekonferenz (BPK) scheint nicht ganz so streng zu sein. Wie der Jung&Naiv -Macher Tilo Jung auf Facebook verkündete, ist er nun Mitglied der BPK – und damit mittendrin im Parlamentsgeschehen. Ich wollte von ihm in aller Kürze wissen, was es damit auf sich hat.

Social Media Watchblog – ich bin dabei!

Social Media Watchblog – ich bin dabei!

Das neue Jahr bringt Gutes mit sich – zum Beispiel die Wiederauflage des Social Media Watchblogs . Vor rund elf Monaten ging dieses Projekt von Martin Giesler und Konrad Weber an den Start . Ziemlich erfolgreich haben sie die Themen Social Media und Bid Data mit einem kritischen Auge betrachtet. Dann kam die NSA und es wurde alles ein bisschen viel. Schließlich war das Social Media Watchblog ein Nebenbei-Projekt und damit zu zweit einfach nicht mehr zu stemmen. Weil die Idee aber großartig ist und in der kurzen aktiven Zeit sehr gut angenommen wurde, haben Martin und Konrad Mitstreiter gesucht [...]

Watson – ein Bild-HuffPost-Buzzfeed-Mix

Watson – ein Bild-HuffPost-Buzzfeed-Mix

Die Welt – na ja, zumindest die Schweiz – hat sehnsüchtig auf den Start gewartet . Um 21:00 Uhr ging dort das neue Newsportal online: Wats on . Angelehnt an die englische Phrase „What’s on“ soll der Name scheinbar Programm sein: darstellen, was in der Schweiz und auf der Welt los ist. An das 20 Millionen Euro teure Projekt werden hohe Erwartungen geknüpft. Wir dürfen gespannt sein, ob der ehemalige Chefredakteur von 20min.ch und jetzige Watson-Kopf Hansi Voigt mit seinem rund 50-köpfigen Team diesen Erwartungen gerecht wird. Zwar wolle sich Voigt zu Beginn ruhig Fehler erlauben, wie er der NZZ mitteilt (Watson befindet sich in der Betaphase), aber innerhalb der nächsten vier Jahre seien schwarze Zahlen das Ziel. WIR SIND LIVE! http://t.co/ZpCRDj47RY — watson (@watson_news) 22. Januar 2014

Auf ein Bier mit Daniel Höly

Auf ein Bier mit Daniel Höly

Der Shift-Macher Daniel Höly war der erste Gast im neuen Jahr bei Marks , Hennings und meinem #Biertalk „Auf ein Bier mit…“ . Wir haben mit dem jungen Medienmacher und Gründer über sein Magazin Shift gesprochen, über den Reiz von Print und übe den Journalismus von heute und morgen.

Dieser Auftritt könnte unser Leben verändern

Dieser Auftritt könnte unser Leben verändern

Ein knappes halbes Jahr haben wir uns Zeit genommen, bis wir dieses Video auf eine rasend schnelle Reise durch das Netz schickten, auf der es sich gerade dank Kai Thruns Blogbeitrag (inzwischen über 73.000 Likes) befindet. Die Psychologie-Studentin und aus „Alles was zählt“ (2010-2012) bekannte Schauspielerin Julia Engelmann sorgt mit ihrem Auftritt auf dem Bielefelder Hörsaal-Slam für Gänsehaut. “One Day / Reckoning Text” (ein Remix des One Day / Reckoning Song s) handelt von dem Leben, welches man im Alter gerne gehabt hätte – beziehungsweise handelt es davon, wie man es leben soll. „Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können .“

Ein Blick hinter den Postillon-Coup #Pofalla

Ein Blick hinter den Postillon-Coup #Pofalla

Screenshot (03. Januar, 13:30 Uhr) Da hat  „Der Postillon“ „Der Pofalla“ gestern (oder vorgestern?) einen rausgehauen. Rückblick: Diverse Medien berichteten gestern über Ronald Pofallas möglichen neuen Job als Vorstand bei der Deutschen Bahn. Kein Witz. Deshalb also sein Rückzug als Kanzleramtsminister. Seine Aufgabe als Bahnvorstand könnte darin bestehen, den Kontakt zur Politik zu pflegen. Klar, dass sein Wechsel aus der ersten Reihe der Politik in die Wirtschaft für Aufregung sorgt. Klingt ja fast wie Satire. Das dachte sich wohl aus Stefan Sichermann, Macher der Satireseite „Der Postillon“ . Prompt schrieb er die Meldung über Pofalla und die Deutsche Bahn um und veröffentlichte sie – rückdatiert auf vorgestern und damit vor die eigentliche Erstmeldung der Saarbrücker Zeitung . Was dann passierte, kann man sich denken: Leser des Postillon lachten über die angebliche Blödheit der Medien, von der Satireseite abzuschreiben. Gleichzeitig lachte sich Stefan Sichermann bestimmt ins Fäustchen über seinen bislang wohl größten Coup, den wenig später auch immer mehr Menschen verstanden. Denn durch seine Rückdatierung sind nicht die Medien auf ihn reingefallen, sondern viele seiner Leser. Lars Wienand von der Rhein-Zeitung stellt den Ablauf als Storify schön dar.

Kurz notiert: HuffPost rückt ins Blickfeld

Kurz notiert: HuffPost rückt ins Blickfeld

Screenshot Ich möchte an dieser Stelle kurz erwähnen, dass mir die Huffington Post in den letzten Tagen positiv aufgefallen ist. Einerseits, weil endlich das blöde Geläster über sie aufgehört hat und andererseits, weil der Anblick der Startseite nicht mehr ganz so abschreckend ist und nun endlich einige Artikel der von Sebastian Matthes geführten Truppe über meine Timeline huschen. Seien es solche berührende Blogbeiträge wie „Liebe ist… (Verdammt, ich habe Krebs)“ , politische Texte wie dieser oder lustige Bilder wie jene von Frankreichs Oberhaupt François Hollande. Die Richtung stimmt schonmal. Und im Oktober 2014 reden wir dann nochmal über all die [...]

Trendblogger: Internationale Medientrends im Gepäck

Trendblogger: Internationale Medientrends im Gepäck

Junge Menschen, verteilt über den ganzen Globus, berichten über deutsche und internationale Medientrends und stellen diese zur Debatte –  kompakt auf einem Blog. Das ist kein Wunsch für das frisch angebrochene Jahr 2014, sondern seit einiger Zeit Realität: Die Trendblogger . Das Medieninnovationszentrum (MIZ) Babelsberg gibt Nachwuchsbloggern regelmäßig die Chance, von ihrem derzeitigen Aufenthaltsort im Ausland über Medientrends aus aller Welt zu berichten. Das weltweite Redaktionsteam erhält eine kleine Aufwandsentschädigung, wird professionell betreut und durch Referenten zu speziellen Themen unterstützt. Redaktionssitzungen finden aufgrund der Entfernung virtuell statt.

MITMACHEN: Umfrage zu lokalem Onlinejournalismus

MITMACHEN: Umfrage zu lokalem Onlinejournalismus

Den ersten Tag im Jahr nehme ich gleich mal zum Anlass, euch um Mithilfe zu bitten. Es geht um den lokalen Onlinejournalismus, der mich auch 2014 stark beschäftigen wird. Weil ich an euren Meinungen interessiert bin, aber keine wissenschaftliche Studie stemmen kann, habe ich einen Fragebogen kreiert, über den ich einige Dinge in Sachen Onlinelokaljournalismus erfahren möchte – von euch. Die Ergebnisse möchte ich anschließend in einem Blogbeitrag (hier und auf Lokalblogger.de ) verwerten und hoffe, einerseits ein Bild der Leser lokaler Nachrichtenangebote präsentieren zu können und andererseits Lokaljournalisten und Lokalbloggern eine kleine – mehr ist es nicht – Anregung an die Hand zu geben, um ihr Angebot ggf. anzupassen. Über 5-10 Minuten eurer Zeit würde ich mich sehr freuen. Außerdem gilt wie immer: Weiterverbreiten ist gold wert!

[UPDATE] Yeah! Nominierung bei den Goldenen Bloggern 2013

[UPDATE] Yeah! Nominierung bei den Goldenen Bloggern 2013

Screenshot Meine #Journalisten -Newcomer 2013 waren übrigens @julianheck & @tobiasgillen Sie haben mich mit Inhalten & Engagement beeindruckt — Karsten Lohmeyer (@LousyPennies) 31. Dezember 2013 UPDATE: Gewonnen hat LousyPennies.de – eigentlich. Die Franzikratie sorgte aber dafür, dass die Agrarblogger den Titel des besten Newcomers tragen dürfen. Sieger sind wir aber irgendwie alle. Schön wars auf jeden Fall!

2014: AUSGEHECKT reloaded!

2014: AUSGEHECKT reloaded!

Bildquelle: Tim Reckmann /pixelio.de Ach, was war 2013 für ein Jahr. Es ist jede Menge passiert, neue Projekte wurden gestartet und andere aufgegeben. Jahresrückblicke und -vorschauen gibt es massig, weshalb ich euch nicht auch noch damit quälen will. Deshalb halte ich es kurz: Altes habe ich hier einfach übernommen. Ab 01. Januar 2014 wird hier regelmäßig was los sein. Stay tuned! Euch ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 🙂

Ich bin ein Freischreiber

Ich bin ein Freischreiber

Screenshot: www.freischreiber.de „I am Freischreiber“, twitterte ich heute Nachmittag glücklich. Ja, ich gehöre jetzt dazu. Ich bin Mitglied bei den Freischreibern, einem Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten. Was daran so toll ist? Tja…

Die HuffPostDE: Ich habe es kapiert!

Die HuffPostDE: Ich habe es kapiert!

Screenshot der Huffington Post Startseite am ersten Tag. Heute ist die Huffington Post Deutschland an den Start gegangen. Aber wem sage ich das. Mitbekommen hat es wohl jeder, ob er wollte oder nicht. Schon Wochen zuvor wurde das Geschäftsmodell hoch- und runterdiskutiert. Ausbeute und so, du verstehst. Jetzt ist sie online – und die Diskussionen nähern sich langsam dem Inhalt. Ich bin noch (oder schon) beim Konzept der HuffPostDE. Ja, ich glaube, ich habe es kapiert!

Ich wähle, ich wähle nicht, ich wähle, ich wähle nicht,…

Ich wähle, ich wähle nicht, ich wähle, ich wähle nicht,…

Am Sonntag ist Zahltag Wahltag. Wer das nicht mitbekommen hat, der lebt in einer anderen Welt. Bei diesem Plakatedschungel, dieser umfangreichen Berichterstattung in den Medien und dieser großen Präsenz von Politikern im Netz stolpert man geradezu über die Wahl. Nicht sauer sein und den Wahltag verdrängen. Oder doch?

„Besser Online“: Zahlen, bitte!

„Besser Online“: Zahlen, bitte!

Wenn der Deutsche Journalistenverband (DJV) zur Tagung „Besser Online“ nach Mainz zum ZDF einlädt, dann… ja dann diskutieren Onliner offline über die Online-Welt – und wie sie am besten aussehen und sich finanzieren soll. Was bisher geschah.

Daniel Höly: „Werde alles daran setzen, dass das erst der Anfang war!“

Daniel Höly: „Werde alles daran setzen, dass das erst der Anfang war!“

Vor wenigen Wochen hat der junge Journalist Daniel Höly sein Crowdfunding-Projekt erfolgreich abgeschlossen. Statt der angepeilten 5.000 Euro konnte er über 7.000 Euro für SHIFT , ein Printmagazin für „junge Erwachsene, die mit dem Internet groß geworden sind“, sammeln. Nun landet das Magazin in den Briefkästen seiner Unterstützer. Im Interview blickt Daniel zurück. Daniel, in diesen Tagen kommen die Exemplare von SHIFT bei deinen Unterstützern an. Ein tolles Gefühl? Definitiv. Nach einem dreiviertel Jahr Arbeit, die in SHIFT steckt, ist das ein ganz besonderer Moment für mich.

„Der Abend“ – ein zu unflexibles Tageszeitungsmodell

„Der Abend“ – ein zu unflexibles Tageszeitungsmodell

Wie soll es nur weitergehen mit der Tageszeitung? Eine geringere Auflage und weniger Anzeigenerlöse werfen Fragen auf. „Spiegel“-Journalist Cordt Schnibben hat eine Debatte (#tag2020) angeregt und zig Meinungen von Medienmachern und Medienkonsumenten gesammelt. Ein Ergebnis von #tag2020 ist das Konzept der App „Der Abend“ . Begeisterung oder Ernüchterung? Irgendwie beides. Wir haben uns entschieden, keine utopische Zeitung zu entwerfen, sondern eine, die man schon heute realisieren kann. schreibt Cordt Schnibben zur Präsentation der App „Der Abend“. Realisierbar könnte sie tatsächlich sein, ja. Aber ist sie wirklich das, was wir als Zukunft der Tageszeitung betrachten können? Hm.

Steht auf und nehmt euren Stift in die Hand!

Steht auf und nehmt euren Stift in die Hand!

Wie sieht die Presselandschaft zukünftig aus? Foto: Thorben Wengert /pixelio.de Journalismus hat Zukunft. Hat Journalismus Zukunft? Ich war die letzten Tage auf zwei Journalismus-Veranstaltungen mit vielen jungen Journalisten. Zentrales Thema: Wo kommt in Zukunft die Kohle her? Es wurde diskutiert über Paywalls, Stiftungen, Leserfinanzierung und darüber, ob es sich bei solch rosigen Aussichten überhaupt noch lohne, Journalist zu werden. Frust macht sich breit.

Aus Wahlkampfvideos resultieren Nichtwähler

Aus Wahlkampfvideos resultieren Nichtwähler

Noch vier Wochen bis zur Bundestagswahl. Nachdem die Städte schon mit inhaltsleeren Wahlplakaten vollgeklatscht sind, präsentieren CDU und SPD nun ihre Wahlkampfspots. Diese sollen kurz vor der Wahl so richtig reinhauen, die Bürger von sich überzeugen und zum Wählen motivieren. Eigentlich. CDU und SPD sind sehr unterschiedlich an ihre Wahlkampfspots herangegangen. Während die Christdemokraten ihr einziges Zugpferd ins Rampenlicht rücken, vermeidet die SPD diese Vorgehensweise mit ihrem Kanzlerkandidaten. Stattdessen kommen verschiedene Bürger zu Wort, die ihren Frust von der Seele sprechen – natürlich im Sinne der Sozialdemokraten. So weit, so gut. Schauen wir genauer hin.

Mehr Wert durch Mehrwert

Mehr Wert durch Mehrwert

Guter Journalismus kostet etwas. Doch aktuell wird noch viel zu wenig an Inhalt und Darstellung gefeilt und experimentiert. Wer freut sich nicht auf das anstehende Geschäftsessen, wenn man ein Vier-Gänge-Menü erwartet. Es gibt eine italienische Vorspeisenplatte, eine Tomaten-Suppe mit Ingwerschäumchen, ein saftiges Rindersteak mit Bratkartoffeln und ein frisches Joghurttörtchen als Nachspeise. Blöd nur, wenn ich ausgerechnet heute nicht so viel Hunger mitbringe oder Milchprodukte auf der Dagegen-bin-ich-allergisch-Liste stehen oder Fisch eigentlich ein absolutes Muss ist oder das Steak zu Tode gebraten wurde oder… Es gibt genug Gründe, warum ein vorgefertigtes Menü die anfängliche Freude vermiesen kann. Ein Buffet, von dem ich selbst auswähle, was mir schmeckt, wäre vielleicht doch die bessere Alternative gewesen.

Den Spieß herumgedreht

Den Spieß herumgedreht

Es gibt zu wenige Verlage, die guten Journalismus anbieten möchten. Es gibt zu wenige Journalisten, die von ihrer Arbeit gut leben können. Es gibt zu wenige Leser, die für guten Journalismus bezahlen. Es gibt zu wenig guten Journalismus. Wie wäre es, wenn man den Spieß mal herumdreht? Journalisten bewerben sich nicht bei Verlagen, sondern Verlage bei Journalisten. Journalisten nehmen keine Aufträge mehr zu Dumping-Honoraren an. Leser bezahlen für das, was sie konsumieren – so, wie vieles andere im Leben. Verlage, Journalisten und Leser sind gleichermaßen daran interessiert, guten Journalismus zu haben.

Einfach nur ein guter Text

Einfach nur ein guter Text

Eben gerade hat die Seite Universal-Code, zu der es das gleichnamige (gute!) Buch gibt, seine „Links oben“ veröffentlicht und dabei eine Webreportage der Lehrredaktion 51K der Deutschen Journalistenschule gelobt. „[M]an darf es als Beweis dafür werten, dass man diese Sache mit dem Multimedia schon ganz gut in den Griff bekommen kann“, heißt es dort. In der Tat: Diese Webreportage hat es multimedial in sich. Immer wieder mal findet man solche aufwändigen Projekte, gerade in angloamerikanischen Medien.

Ein mieses Spiel von 1&1

Ein mieses Spiel von 1&1

Unser Festnetz- und Internetanbieter (1&1) hat uns im Stich gelassen und ein ziemlich mieses Spiel gespielt. Ein Rückblick. Ein paar Tage auf dem Festnetz nicht erreichbar zu sein ist zu verschmerzen, insbesondere dann, wenn man auf dem Mobiltelefon erreichbar ist. Ein paar Tage keinen Zugang zum World Wide Web zu haben, das ist für die meisten schon schlimmer. Wenn der Internetzugang allerdings nicht nur ein paar Tage, sondern ganze drei Wochen gestört ist, dann hat man in der Regel ein Problem – auch wir. Ich wohne in Schneppenhausen. Auch mit einem Smartphone als Hotspot kommt man nicht weiter, das UMTS-Netz ist dafür viel zu schlecht. Und die Arbeit im Internet drei Wochen lang an öffentliche Stellen auszulagern, die freies WLAN zur Verfügung stellen, ist nicht möglich. Ich musste also auf einiges verzichten – privat, aber vor allem auch beruflich. Aber wie ist das überhaupt passiert?

Die Radiotage aus Sicht eines Onlinejournalisten

Die Radiotage aus Sicht eines Onlinejournalisten

Ich, Onlinejournalist, unter etwa 80 Radio-Machern. Wie in einer anderen Welt. Naja, nicht ganz. Journalisten sind Journalisten – ob Print, Radio oder Fernsehen. Sie alle haben die gleichen Ziele, die gleichen Probleme. Die gleichen Probleme? Das möchte ich nach meinen ersten Tutzinger Radiotagen bestreiten. Die Lage mag ähnlich sein, aber sie ist nicht identisch. Fünf Thesen nach den Radiotagen 2013.

Sorry, ich mag meinen Job

Sorry, ich mag meinen Job

Herzlich Willkommen! Du bist gerade auf meinem Blog gelandet. Stell dir vor: Alles, was du hier lesen kannst, ist ganz ohne Bezahlung entstanden, ohne Honorar, ohne materiellen Gegenwert. Na klar, ich bin ja auch Journalist und habe halt einfach Spaß am Schreiben, magst du jetzt vielleicht denken. Stimmt. Auch. Aber von vorne. Warum schreibe ich überhaupt darüber? Ich werde immer mal wieder angesprochen – gerade jetzt, wo ich viel unterwegs bin und nicht nur Zeit, sondern auch Geld investiere – warum ich denn in bestimmte Sachen so viel Zeit investiere, obwohl ich daran nichts verdiene. Meistens versuche ich in der Eile abzuwimmeln und sage, es mache mir nunmal Spaß. Ist natürlich auch so. Aber es steckt noch mehr dahinter: Ich lerne die Branche (Journalismus/Medien) kennen, vernetze mich mit möglichst vielen Menschen, zeige, was ich kann, probiere aus, kämpfe um Aufmerksamkeit, habe Freude daran. Im Einzelnen.

Journalistische Inhalte: Menü oder Buffet?

Journalistische Inhalte: Menü oder Buffet?

Storify by julianheck Die Journalismus-Branche bewegt nichts so sehr wie die Frage nach erfolgreichen Finanzierungsmodellen. Paywall? Metered Model? Freemium? Premium? Begriffe stehen einige im Raum. Die eine Lösung gibt es zurzeit nicht – und wird es wahrscheinlich nicht geben. Beim Blick auf meine Twitter-Timeline konnte ich eine Diskussion über genau dieses Thema verfolgen und zwar aus Nutzersicht. Ich habe mich auch eingemischt und den Verlauf nun als Storify dargestellt. Auslöser war dieser Tweet zum neuen SPIEGEL, in dem ein Artikel lesenswert zu sein scheint Simon Hurtz @SimonHurtz Der #SPIEGEL könnte sich diese Woche lohnen – Vorabmeldung: „Bundeswehr wollte Euro-Hawk-Daten löschen lassen.“ bit.ly/11wJmoJ Sun, Jun 02 2013 00:00:11 Reply Retweet Favorite

Sommer-Winter-Gedicht

Sommer-Winter-Gedicht

Der Mai, der Mai, der hat’s nicht drauf. Der Winter, der hat einen Lauf. Der Regen kommt, die Sonne geht. Mensch, was’n Scheiß, wie ihr ja seht. Ich will nicht mehr, was soll der Mist? Statt Sonnenschein, es pisst und pisst. Wo ist der Sommer, warm und schee? Mir ist so kalt, als läge Schnee…

„CSU, CSU“ – Der CSU-Song

„CSU, CSU“ – Der CSU-Song

Nein, dieses Lied ist weder das Ergebnis eines Musikworkshops, einer Casting-Show oder etwas Vergleichbarem. Es ist vor zwei Jahren auf der Pfingstakademie Jugendbeteiligung des WannseeFORUM entstanden und wurde dort gestern neu aufgezeichnet. Gut so, wie ich finde. Hört mal rein!

Adblocker: Des Verlages Gegner

Adblocker: Des Verlages Gegner

Verlage haben es mit ihren Online-Ablegern nicht leicht. Erst greifen sie scheinbar dem Printgeschäft die Leser ab, bieten Inhalte vorher an („online first“), kosten zu viel Ressourcen bei zu wenig Einnahmen und nun, wo sich die finanzielle Situation bergauf zu bewegen scheint, macht die Technik der Online-Verlagswelt einen Strich durch die Rechnung. Schuld sind sogenannte Adblocker, also ein Plugin, welches Ads – also Werbung – schlicht ausblendet. Was den Nutzern blinkende und großflächige Werbung beiseite räumt und den Inhalt beim Lesen in den Vordergrund stellt, ist für die Verlage ein Problem. Diese werden nämlich für ihre Werbung nach Reichweite bezahlt. Nutzt ein Leser Adblocker, sieht er die Anzeigen nicht und taucht in der Reichweitenanzahl nicht werberelevant auf. Shit!

Augen auf beim Gassigehen

Augen auf beim Gassigehen

Manchmal lohnt es sich, das Schöne während lästiger Pflichten – wie es das Gassigehen bei matschigem Wetter für mich ist – zu beachten. Heute im kleinen Weiterstädter Stadtteil Schneppenhausen:

TV im TV – nur mit Second Screen

TV im TV – nur mit Second Screen

Live-TV macht mit Second Screen mehr Spaß. Foto: Gerd Altmann / pixelio.de. Nein, ich beschreibe jetzt keine wissenschaftliche Studie oder präsentiere Umfrageergebnisse. Ich blicke auf meinen Fernsehkonsum und stellte kurz gefasst fest: Weniger TV im TV. Im Laufe der letzten Jahre hat – wie bei vielen – mein Fernsehkonsum abgenommen und mein Smartphone-/Tablet-/Notebookkonsum ist gestiegen. Im Gegensatz zu früher läuft der Fernseher weniger zu bestimmten Uhrzeiten oder jeden Abend, sondern mehr spontan, beim Frühstücken oder im Hintergrund, „damit es nicht so ruhig ist“.

#rp13: #machen für ein gutes (#)

#rp13: #machen für ein gutes (#)

Gestern ist die für mich erste re:publica mit einem grandiosen Ausklang zu Ende gegangen. Ich befinde mich während des Schreibens dieses Textes gerade im ICE von Berlin nach Hause und habe mir vorgenommen, mit ein paar Stunden Abstand auf die Konferenz rund um das digitale Leben zurückzublicken. Was waren meine Eindrücke? Was konkret nehme ich davon mit nach Hause?

Morgen geht’s los

Morgen geht’s los

Es ist 23 Uhr, ich bin in einem kleinen Zimmer bei einem Bekannten in Berlin untergebracht und schreibe nun diesen Blogeintrag, voller Vorfreude auf die kommenden drei Tage: re:publica. Fast hätte mir meine Weisheitszahnentfernung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch die Wunde heilt einigermaßen und ich hoffe, dass sie sich bis Mittwoch nicht negativ bemerkbar macht.

Mein re:publica-Programm: Die Qual der Wahl

Mein re:publica-Programm: Die Qual der Wahl

Sie kommt! Also sie, die re:publica . Eine Konferenz für alle Internetfuzzies und solche, die es werden wollen. Oder so ähnlich. Da darf ich natürlich nicht fehlen! Zum ersten Mal bin ich deshalb auch dabei bei diesem „Klassentreffen“, wie es Insider und Stammbesucher bezeichnen. Am 06. , 07. und 08. M a i gibt es in der STATION in Berlin ein volles Programm . Keine leichte Aufgabe, sich für das Beste zu entscheiden und gleichzeitig noch Freiraum zu lassen für informelle Gespräche und lockeren Austausch. Was mich prinzipiell alles interessiert, werde ich unten mal auflisten – mit dem jetzigen Selektions-/Auswahlstatus.

Starte einen Blog! [3×3 Gründe]

Starte einen Blog! [3×3 Gründe]

„Hast du einen Blog?“ „Liniert oder kariert?“ Wenn man in der „Szene“ drin ist, könnte man den Eindruck gewinnen, jeder Depp besitzt ein Blog. Doch weit gefehlt. Habt ihr mal Bekannte, die nicht täglich das Mediengeschehen verfolgen, auf Twitter unterwegs sind und ihren Senf zu allem dazugeben, gefragt, ob sie ein Blog haben? Bei vielen wird das nicht der Fall sein. Ein Großteil unter ihnen wird nicht einmal wissen, was damit gemeint ist. Und wenn der Begriff schonmal an den Ohren vorbeigerauscht ist, dann im Zusammenhang mit dem Begriff Tagebuch (womit es ja in seiner chronologischen Form ja in der Tat zusammenhängt) – eventuell durch jemanden, der ein Auslandsjahr macht und dokumentiert, was so Tolles passiert. Dass es aber auch Blogs zu politischen, gesellschaftlichen Themen gibt, dürfte vielen nicht bekannt sein. Schade eigentlich.

Facebook: Nicht mehr das Wahre

Facebook: Nicht mehr das Wahre

Neulich wurde berichtet, Facebook verliere seine Nutzer, vor allem die junge Generation. Der Anfang vom Ende? Nun, in Anbetracht der Nutzerzahlen, die Facebook hat, ist vorerst kein Ende in Sicht. SchülerVZ hat schließlich erst bei 200.000 Nutzern das Handtuch geworfen. Dennoch: Hat Facebook den Gipfel erreicht und geht jetzt allmählich bergab? Ich bin weder Hellseher noch mag ich über die Zukunft von Facebook spekulieren oder eine Prognose wagen. Über meinen eigenen Eindruck aber kann ich sprechen und darüber, warum ich von dem größten sozialen Netzwerk enttäuscht bin – nicht nur wegen der Ausrichtung von Facebook, sondern auch wegen seinen Nutzern. Aber von vorne.

Netzpolitik-Gedicht: Aufklärung nötig!

Netzpolitik-Gedicht: Aufklärung nötig!

Eigentlich geht’s viele an, betrifft die Frau und auch den Mann, doch mitreden tun nur wenig Leut‘, was mich persönlich nicht erfreut. Netzpolitik ist’s, wovon ich schreib‘, durchdring das Thema, Scheib‘ für Scheib‘, sprach mit and’ren, die viel wissen, der große Rest hat drauf geschissen. Netzpolitik aber ist relevant, im Prinzip uns auch bekannt. Somit also uns’re Pflicht: Aufklärungsarbeit! Oder nicht?

Gautinger Internettreffen 2013

Gautinger Internettreffen 2013

Das Internet macht es möglich: Wir können Medieninhalte spielend leicht publizieren und jeder kann es weltweit betrachten. „Immer. Überall. Alles. Produzieren im Internet“ war das Motto des diesjährigen 14. Gautinger Internettreffens. Wie man damit medienpädagogisch umgeht, darüber diskutierten rund 100 Gäste auf der Veranstaltung, die vom Institut Gauting und dem SIN ­ Studio im Netz in Kooperation mit dem IJAB­Projekt youthpart und Wikimedia Deutschland e.V. organisiert wurde. Den Auftakt machte der Journalist Dirk von Gehlen mit einem sehr anschaulichen Vortrag. Er versteht die digitalen Medien als Konversation und fordert mehr Dialoge, denn das Internet sei ein Raum und damit ein soziales Erlebnis. Am Beispiel von Dirk von Gehlens Buchprojekt „Eine neue Version ist verfügbar“ betont er die Verflüssigung von Inhalten und die damit einhergehenden stetigen Veränderungen, Verbesserungen und neuen Versionen (Stichwort: Prozess).

Journalist: Beruf als Hobby!?

Journalist: Beruf als Hobby!?

Der Journalismus ist in der Krise. Das liest man in den vergangenen Monaten ständig, eigentlich aber seit Jahren immer mal wieder. Die Aufgaben von Journalisten ändern sich mit dem digitalen Wandel. Online ist inzwischen kein eigenes Aufgabenfeld mehr, sondern soll zur „Grundausstattung“ eines Journalisten gehören: Links setzen, Fotos ergänzen, Web-Videos drehen, Audio-Slideshows anbieten und am besten noch einen eigenen Blog betreiben und ein bisschen programmieren können – neben den üblichen journalistischen Fähigkeiten, einer guten Schreibe, dem Recherchieren, Informieren, Einordnen, Aufdecken, mit einem kritischen Blick natürlich. Journalisten sollen idealerweise Allround-Talente essentiell für das Funktionieren der Demokratie sein.

Die fehlende Perspektive

Die fehlende Perspektive

Als ich heute den Beitrag von Richard Gutjahr gelesen habe, dachte ich: Wow! Hier kommen wirklich relevante Persönlichkeiten zu Wort. Auf den zweiten Blick fiel mir dann aber auf: Nein, das kann nicht alles gewesen sein. Da fehlt doch noch jemand: Die Leser.

Aus, aus, ich trete aus

Aus, aus, ich trete aus

Ziemlich genau vor sechs Jahren, mit 16, bin ich in die Sozialdemokratische Partei Deutschland eingetreten. Heute trete ich aus ihr aus. Mein Austrittsschreiben, welches parallel an die SPD Weiterstadt unterwegs ist, veröffentliche ich hier.

Das LSR und eine fragwürdige Opposition

Das LSR und eine fragwürdige Opposition

Stellen Sie sich vor, Sie sehen einen Einbrecher auf Ihr Haus zulaufen und bräuchten bloß die Haustür schließen, um den Einbruch zu verhindern – vielleicht nicht für immer, aber zurzeit. Natürlich wollen Sie keinen Einbrecher in Ihrer Wohnung haben. Aber die Haustür, die schließen Sie trotzdem nicht – aus dem Glauben heraus, dass es längerfristig sowieso nicht zu verhindern ist. Vielleicht in einem halben Jahr, weil Sie dann eine neue sicherere Haustür kaufen könnten. Das Geld dafür werden Sie aber wohl nicht haben.

Rückblick: Süddeutscher Journalistentag 2013

Rückblick: Süddeutscher Journalistentag 2013

Wenn 570 Journalisten nach Mainz in das Konferenzzentrum des ZDF strömen, um über Themen wie Sportberichterstattung, Lokaljournalismus, Netzpolitik und die Rolle von Moderatoren zu diskutieren, dann hat der Deutsche Journalistenverband (DJV) seine Finger im Spiel – dieses Mal in Form des Süddeutschen Journalistentages. Meine ganz subjektiven Eindrücke.

Crowdfunding: Das war’s…

Crowdfunding: Das war’s…

Wir haben 839 Euro gespendet bekommen, aber erhalten nichts. Wir wollten ein Printmagazin machen, aber machen es nicht. Das ist das Crowdfunding-Prinzip. Es war ein Experiment, welches als gescheitert abgeheftet wird. Mehr nicht? Doch, wir nehmen aus dem Crowdfunding-Experiment einiges mit – wenn auch nicht das erhoffte Geld für das Magazin. Achtung: Dieser Beitrag wird etwas länger und ist es trotzdem wert, gelesen zu werden. Wir blicken selbstkritisch auf das Crowdfunding-Experiment zurück und ziehen unsere Lehre daraus (vielleicht mit dem ein oder anderen Hinweis für potentielle Nachahmer).

Wann ich heute noch Gedrucktes in die Hand nehme

Wann ich heute noch Gedrucktes in die Hand nehme

Ich habe gestern auf Spiegel Online einen Artikel gelesen mit Aussagen von Studenten, wann sie heute noch Gedrucktes in die Hand nehmen. Tja, ich war (leider) nicht unter den Auserwählten und wurde nicht gefragt. Mein Statement gibt es hier trotzdem.

Kurz mal durchs Studium hetzen

Kurz mal durchs Studium hetzen

Ein Ort, den Studenten gut kennen. Foto: Anne Juliane Wirth (http://anjuwi.tumblr.com). Theoretische Grundkenntnisse erwerben, praktische Erfahrungen sammeln und damit gut vorbereitet sein für den Berufseinstieg – in sechs Semester, also drei Jahren. Das sind die Ziele der Bachelor-Studiengänge. Über die Regelstudienzeit von sechs Semestern wird viel diskutiert und geschrieben. Die einen sehen es als Pflicht an, nach drei Jahren den Bachelor-Abschluss in der Tasche zu haben, andere wiederum nehmen es nicht ganz so eng – ob aus Faulheit oder anderen Gründen. Und was ist der beste Weg?

Ein religiöses Karnevals-Gedicht

Ein religiöses Karnevals-Gedicht

Der Papst, der Papst, der tritt zurück. Das ist auch an Karneval ein wirklich großes Stück! Wer hätt‘ bloß gedacht, dass der früher geht. Bin jetzt ganz wuschisch, dass es in allen Medien steht. Nun geht sie gleich los, die Suche nach dem Nächsten. Ich wüsst‘ net wer’s machen soll, ei sag du mal: Was rätst ’n? HELAU!

Die Crowd auf Trab halten

Die Crowd auf Trab halten

Die Projektseite auf Krautreporter.de. Stand: 31.01.2013, 18:20 Uhr. Gerade mal drei von 28 Crowdfunding-Tagen sind vorbei und schon schreibe ich ein Zwischenfazit. Verrückt. Klar, ich kann nach 72 Stunden noch kein wirkliches Fazit ziehen, dafür ist es viel zu früh. Aber ich kann darstellen, was mir schon jetzt – nach nur drei Tagen – aufgefallen ist. Vorhang auf:

Crowdfunding: Los gehts! Über Gründe, Erfolg und Scheitern

Crowdfunding: Los gehts! Über Gründe, Erfolg und Scheitern

Ich gehe nicht betteln, sondern suche Unterstützer. Ich will mich nicht bereichern, sondern ein gutes journalistisches Produkt für Weiterstadt bieten. Auch habe ich nicht vor, ein womöglich regelmäßiges Magazin jedes Mal mit Crowdfunding zu finanzieren. Dieses erste Mal soll einen Anstoß bewirken und Aufmerksamkeit für ein in dieser Region neues lokaljournalistisches Format erreichen. Nicht mehr, nicht weniger.

Der Drang zum Informieren

Der Drang zum Informieren

„Der Anteil der Bürger, denen es wichtig ist, gut informiert zu sein, sinkt.“, erläutert Meinungsforscherin Renate Köcher. Kann ich persönlich nicht nachvollziehen… Das habe ich heute auf Facebook gepostet, nachdem ich dieses Interview der Berliner Zeitung mit der Meinungsforscherin Renate Köcher gelesen habe. Ich informiere mich täglich, mehrmals täglich, über das, was gerade um mich herum geschieht. Mir ist es wichtig, gut informiert zu sein. Zu wichtig?

Keine Vorsätze für 2013? Ein paar Ideen…

Keine Vorsätze für 2013? Ein paar Ideen…

In wenigen Tagen ist Jahreswechsel. Wir feiern in das neue Jahr 2013 und wollen gewissermaßen neu anfangen, etwas verändern, Schlechtes ablegen und Gutes beginnen. Viele haben Vorsätze, etwa die Klassiker Abnehmen, Rauchentwöhnung oder mehr Bewegung. Ich hätte noch ein paar andere Vorschläge für Sie. Wie wäre es hiermit?

Mein neues Blog: ausgeheckt!

Mein neues Blog: ausgeheckt!

Ich habe eine ganze Zeit lang gebloggt. Dann wieder eine ganze Zeit lang nicht. Und zuletzt wieder frisch auf blog.julianheck.de. Na und nun? Nun habe ich mein Blog umgezogen auf www.ausgeheckt.com – und hier bleibe ich auch. Es gibt ja viele Gründe, warum Menschen bloggen: Weil sie Dinge einfach nicht für sich behalten können. Oder weil sie Spaß daran haben, wenn andere an ihren Gedanken teilhaben. Oder vielleicht auch deshalb, weil sie hoffen, damit Diskussionen anzustoßen. Oder – oder besser gesagt und wegen des Marketings: Sich präsentieren. Letzteres gilt wahrscheinlich vor allem für Journalisten (aber nicht nur). Meine Gründe? Ich kann manche Dinge einfach nicht für mich behalten, habe Spaß daran, wenn andere an meinen Gedanken teilhaben, stoße gerne Diskussionen an und betreibe damit Marketing. Aber in erster Linie schreibe ich schlichtweg gerne und möchte das Resultat nicht nur für mich behalten.

Weihnachten – und die Geschäfte jubeln

Weihnachten – und die Geschäfte jubeln

Weihnachten, das Fest der Liebe des Geldes. Was wäre Weihnachten nur ohne Geschenke? Halb so spannend, nicht wahr? Es sind noch drei Wochen bis Heilig Abend und die Geschäfte werden von Tag zu Tag voller, die Schlangen an den Kassen länger und die Portemonnaies schlanker – im Gegensatz zu uns, die eher etwas in die Breite gehen in Anbetracht von Lebkuchen, Spekulatius, Zimtsternen, Schokoladen-Nikoläusen und Plätzchen.

Lasst Print sterben – oder lasst es!

Lasst Print sterben – oder lasst es!

Die Schlagzeilen reißen nicht ab. Frankfurter Rundschau, Prinz, Financial Times Deutschland, Berliner Zeitung, Wiesbadener Kurier und weitere andere werden folgen. Ob Insolvenz, Ende oder Stellenabbau – den deutschen Zeitungen ging es schonmal besser. Print muss gerettet werden. Oder nicht?

Nach Kündigung noch ein Monat gratis: „Überlegen Sie sich es nochmal“

Nach Kündigung noch ein Monat gratis: „Überlegen Sie sich es nochmal“

Die Süddeutsche Zeitung versucht mit einer gratis Verlängerung des Abos zu überzeugen, die Kündigung zurückzuziehen. Nein, das wars definitiv. Tag für Tag hatte ich die Süddeutsche Zeitung in meinem Briefkasten. Ein Jahr lang. Anfangs habe ich die SZ fast täglich ausgiebig gelesen. Mit der Zeit lag stapelte sie sich (fast) ungelesen auf dem Schreibtisch, bis sie später nicht einmal die Wohnung betreten durfte und vom Briefkasten direkt in die blaue Tonne landete. Auch die IPad-App habe ich später kaum noch gelesen. Online, online lese ich sie noch – aber eben nur teilweise und gemeinsam mit Artikeln der FAZ, taz, Welt, Cicero, ZEIT, der Freitag und Co.

Tageszeitungen – Unsinn im digitalen Zeitalter?!

Tageszeitungen – Unsinn im digitalen Zeitalter?!

Tag für Tag bedrucktes Papier im Briefkasten. Wie lange noch? Quelle: Christian Pohl / pixelio.de Es ist ein heiß diskutiertes Thema in den vergangenen Tagen, seitdem die Frankfurter Rundschau ihre Insolvenz vermeldete. Das Ende der Zeitungen? Wer ist Schuld? Wodurch soll Journalismus zukünftig finanziert werden? Diese und weitere Fragen werden vielfach diskutiert. Ich stelle mir die Frage, ob das Konstrukt Tageszeitung überhaupt noch zeitgemäß ist. Meine Antwort vorweg: Jein.

Lokales im Netz hat Zukunft

Lokales im Netz hat Zukunft

Ich während des Impulsvortrages auf dem VDZ Publishers‘ Summit 2012 in Berlin. Bildquelle: VDZ Publishers‘ Summit 2012. Der Publishers‘ Summit – früher Zeitschriftentage – ist das Gipfeltreffen der Zeitschriftenverleger in Deutschland. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat als Veranstalter ein zweitätiges Programm auf die Beine gestellt, das sich aus einer Preisverleihung, zahlreichen Diskussionsrunden und jeder Menge Rednerinnen und Rednern zusammensetzte. Neben Politikern wie Klaus Wowereit und Dr. Kristina Schröder waren natürlich viele Medienunternehmen vertreten – vom Spiegel über The Eurpoean bis zu dem Verleger Hubert Burda, der auch gleichzeitig Präsident des VDZ ist. Ein weiterer Redner war ich, Inhaber und Chefredakteur von weiterstadtnetz.de . Er sprach über den hyperlokalen Journalismus, dessen Potential und die Lage des Anzeigengeschäftes – exemplarisch am Beispiel seiner Online-Zeitung weiterstadtnetz.de . Meine Rede kann man hier nachlesen:

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