Personal Branding 2020/21: Meine drei wichtigsten Erkenntnisse

Personal Branding 2020/21: Meine drei wichtigsten Erkenntnisse

Ich hatte erst überlegt, über Personal-Branding-Trends zu sprechen. Oder Personal Branding als Trend. Aber beides ist Quatsch. Stattdessen liefere ich dir heute drei Erkenntnisse aus den letzten Monaten, die für mein Personal Branding jetzt in 2021 eine große Bedeutung haben – und für dich vielleicht auch.

Natürlich liest man hier und da in den Prognosen für dieses neue Jahr, dass Personal Branding einer der Trends sein wird. Oder: Personal Branding werde sich jetzt endgültig durchsetzen oder als Must-Have etablieren. Oder dieses oder jenes.

Ich halte das größtenteils für Blödsinn, denn Personal Branding ist längst kein neues Phänomen mehr. Eine Sache ist aber richtig: Personal Branding ist trotz allem immer noch vergleichsweise wenig verbreitet, wenn ich mal aus meiner Filterblase herausschaue – und zwar sowohl, was Solo-Selbstständige betrifft, als auch die Geschäftsführer und Führungskräfte mittelständischer Unternehmen oder beispielsweise Politiker betreffend.

Aber: Ich arbeite ja fleißig daran, Personal Branding als Tool und Teil der Unternehmensphilosophie weiterzuverbreiten, etwa durch den Podcast hier.

Zurück zum Thema: Ich möchte also nicht über Trends sprechen, sondern über einige Erkenntnisse, die ich besonders im letzten Jahr gesammelt habe. Erkenntnisse, die meine eigene Personal-Branding-Aktivitäten nochmal auf ein neues Level gebracht haben und die ich durchaus als Erfolgsfaktoren bezeichnen würde. Gut möglich, dass sie dir nicht neu erscheinen mögen. Aber: Ich habe eine neue Tiefe wahrgenommen und ihre Relevanz nochmal neu erkannt.

Drei dieser Erkenntnisse möchte ich jetzt mit dir teilen. Los gehts.

Erkenntnis Nummer 1: Guter Content ist nicht immer gut genug.

Meine wichtigste Erkenntnis im letzten Jahr hat tatsächlich etwas mit Content zu tun, obwohl ich mich ja schon eine gefühlte Ewigkeit mit Inhalten beschäftige – natürlich auch durch meine berufliche Vergangenheit als Journalist.

Mir ist bei vielen – und ja, vorübergehend auch bei mir – aufgefallen, dass guter Content mit viel Mehrwert für meine Follower und Community nicht zwingend zu mehr Interesse an meiner Arbeit, also zu mehr Anfragen führt. Heißt: 

Guter Content kann viel Reichweite erzeugen, viel Interaktion generieren und trotzdem nicht "funktionieren" im Sinne von neuen Anfragen. 

Ein wichtige Erkenntnis, die für mich viel verändert.

Das Spannende ist: Um Bedarf zu wecken und einen Sog zu erzeugen, braucht es nicht zwingend einen komplett anderen Inhalt. Vielmehr ist hier Feintuning gefragt im Aufbau eines Social-Media-Beitrags und Feintuning in den Formulierungen. Kleinigkeiten können alles verändern und über die Wirksamkeit oder Nicht-Wirksamkeit entscheiden.

Wenn dich das Thema interessiert, dann habe ich zwei Tipps für dich: Entweder du schaust in meine TrueBrand-Academy vorbei, denn dort gibt es hierzu bereits ein Online-Training im Mitgliederbereich. 

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Oder du meldest dich bei mir, um mit mir persönlich – eins zu eins – an deinen Social-Media-Inhalten zu arbeiten. 4 Wochen lang.

Erkenntnis Nummer 2: Persönliches Wachstum fördert Klarheit, Tiefe und Ausstrahlung.

Ich würde behaupten, dass ich im Jahr 2020 intensiver denn je am persönlichen Wachstum gearbeitet habe. Sehr viel Persönlichkeitsentwicklung. Eine Reise zu mir selbst. Noch mehr Gelassenheit. Noch viel mehr Tiefe.

Einige Schlagworte dafür sind Intuition, Dankbarkeit und Selbstfürsorge.

Ich habe in den letzten Monaten sehr viele wertvolle Bücher gelesen, habe wieder mehr meditiert, praktiziere ein Dankbarkeitsritual und habe viel dafür getan, der Antwort auf die Frage näher zu kommen, was ich eigentlich wirklich möchte und was nicht.

Also: Wo soll die eigene Reise hingehen? Wie und mit wem möchte ich meine Zeit verbringen? Mit welcher Energie möchte ich meinen Tag verbringen?

Was das alles mit Personal Branding zu tun hat? Nun ja, beim Personal Branding geht es darum, sich als Mensch zu zeigen mit all seinen Facetten und damit eine Beziehung zu anderen Menschen aufzubauen. 

Personal Branding setzt voraus, sich selbst besser zu verstehen, um von anderen besser verstanden zu werden.

Oder anders ausgedrückt: Die Arbeit am persönlichen Wachstum wirkt sich positiv auf das berufliche Wachstum aus. Erreiche ich mehr Klarheit und Tiefe, was mein eigenes Sein und Wirken angeht, dann hat das einen positiven Einfluss auf meine Ausstrahlung und darauf, wie andere mich wahrnehmen.

Diese Erkenntnis drückt genau das aus, was der Name dieses Podcasts schon andeutet: Die Persönlichkeit ist ein Erfolgsfaktor im Business. Die Arbeit daran ist somit ein wichtiger Hebel dafür, Personal Branding besser und wirksamer zu gestalten. Das habe ich in den vergangenen Monaten intensiv erfahren dürfen.

Erkenntnis Nummer 3: Fokus fördert Resultate.

Tatsächlich ist diese Erkenntnis eine, die auf den ersten Blick weniger mit Personal Branding und mehr mit Selbstmanagement zu tun hat. Und ja, im Grunde ist das erstmal auch so.

Aber die Wahrheit ist, dass Selbstmanagement sehr viel mit Personal Branding zu tun hat. In meiner inzwischen mehrjährigen Erfahrung als Personal-Branding-Stratege erfahre ich nahezu täglich, woran es bei vielen Selbstständigen tatsächlich scheitert. Und ja, natürlich hängt das auch mit mangelndem Wissen zusammen, aber vor allem hängt es mit einer Sache zusammen: Zeit. Zumindest ist das die oberflächliche Antwort. 

Dahinter steckt im Grunde nichts anderes als die Herausforderung, Personal Branding im Alltag geregelt zu bekommen. 

Das wiederum hat sehr viel mit Selbstmanagement zu tun.

Nun spreche ich bei dieser dritten Erkenntnis ja aber konkret von Fokus. Warum? Weil Fokus im Personal Branding erstens unerlässlich ist, um voranzukommen, und zweitens ist Fokus im Personal Branding ein Booster für bessere Ergebnisse.

Ein konkretes Beispiel: Marketing-Kanäle. Ich bin ein Fan von Omnipräsenz, also einer größtmöglichen Sichtbarkeit auf vielen Kanälen. Gleichzeitig funktioniert es schlichtweg nicht, auf vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Das bedeutet in diesem Fall, sich zunächst auf einen Kanal zu fokussieren, diesen gut zu verstehen, zu beherrschen und entsprechende Prozesse zu etablieren, bevor ein weiterer Kanal hinzukommen kann.

Das klingt simpel, sieht in der Realität aber häufig anders aus. Instagram ist schließlich ein Muss, Facebook-Gruppen sinnvoll, LinkedIn geht durch die Decke, TikTok ist im Trend und ein Podcast ist bei dieser Zielgruppe sowieso sinnvoll, von Videos mal abgesehen. Ja, mag alles richtig sein, aber ohne klare Prioritäten verzettelst du dich und du profitierst nicht von mehr Sichtbarkeit und Wirksamkeit, sondern erzielst extrem langsame Fortschritte. Wenn überhaupt. 

Das ist übrigens auch der Grund, warum dieser Podcast hier erstmal leiden musste. Fokus. Anders funktioniert es nicht. Die Marketing-Kanäle sind nur ein Beispiel für dieses wichtige Thema. Mehr dazu dann in der nächsten Podcast-Episode.

Zusammengefasst habe ich also drei wichtige Erkenntnisse gesammelt: 

Guter Content ist nicht unbedingt gut genug für konkrete Ergebnisse, Persönlichkeitsentwicklung ist ein wichtiger Hebel für gelungenes Personal Branding und Fokus ist ein Booster für bessere und schnellere Ergebnisse. 

Drei Erkenntnisse, die bei mir in konkrete Maßnahmen überführt worden sind, damit es nicht bei einer Theorie bleibt.

Was sagst du dazu? Sind die genannten Punkte für dich nachvollziehbar? Hast du Fragen dazu oder möchtest deine Erkenntnisse mit mir teilen? Dann komm gerne in meine Facebook-Gruppe und lass uns dazu austauschen.

Bleib dir treu.
Dein Julian

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