Neustart [Teil 1] – Aufräumen.

Neustart [Teil 1] – Aufräumen.

Die letzten Jahre waren beruflich alles andere als einseitig und öde. Ich habe mich als junger freier Journalist die letzten Jahre ziemlich ausgetobt (ja, mit 24 Jahren bin ich immer noch jung, ich weiß!).  Jetzt ist für mich die Zeit gekommen, um aufzuräumen, neu zu starten und es besser zu machen. Ein Prozess mit persönlichen und unternehmerischen Erfahrungen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Hier. Ab jetzt. Heute geht es ums Aufräumen.

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Ich bin Freelancer und muss gestehen: Eine Festanstellung strebe ich derzeit nicht an. Wirklich. Selbst, wenn mich „Die Welt“ fragen würde, ob ich in ihr Social-Media-Team wollte… Nein! Das Freiberufler-Dasein mag ich. Welche Aufträge ich wann zu welchem Preis übernehme, das möchte ich entscheiden.

Weil ich ziemlich früh von Ulrike Langer und anderen erfahren durfte, dass es wichtig ist, sich – nicht nur, aber vor allem – im Netz zu positionieren und so etwas wie eine Marke zu werden, genau deshalb geht es mir heute so gut, wie es mir heute geht. Unternehmerjournalismus und Media Entrepreneurship sind Begriffe, die ich in den letzten Monaten und Jahren mehr als oft in den Mund genommen habe. Dazu an anderer Stelle mehr.

Weg vom Lokaljournalismus

Angefangen habe ich aber (wie die meisten) im Lokalen. Ich wollte allerdings schon früh nicht nur für die lokalen Anzeigenblätter oder die Regionalzeitung schreiben, sondern etwas eigenes machen. Zwei Jahre lang habe ich also mit einem Lokalblog hantiert. Die Lokalblogger-Szene fand ich so interessant, dass ich „meta“ eingestiegen bin mit einem Blog über Lokalblogger.

Zwischendurch bin ich dadurch sogar in die Crowdfunding-Schiene hineingerutscht. Spannende Sache! Dass ich in der Praxisphase auf die Fresse geflogen bin, hat mir übrigens mehr genutzt als geschadet. Scheitern ist also gar nicht so schlimm. Aber warum bin ich nicht länger im Lokalen geblieben? Weil ich gemerkt habe, dass das Lokalblog total schwierig zu finanzieren ist und mir die Arbeit auch inhaltlich irgendwann nicht mehr so sehr gefallen hat. Nun gut. Geschmacksache.

Fokussierung statt Hier- & Dort-Bloggerei

Es hatten sich in der Zwischenzeit zudem Türen geöffnet, die mir attraktiver erschienen. Ich landete also im Medienjournalismus. Techniktrends und Digitalwirtschaft rückten ebenfalls mehr in den Fokus. Zwischendurch habe ich mal – vor gar nicht allzu langer Zeit – E-Commerce und solche Sachen gemacht. Das Thema FinTech ist dabei an mir haften geblieben als die für mich relevante Essenz daraus. Aber mein Meta-Blog darüber war wieder nur eine kurze Angelegenheit. Ich bin mal wieder sehr übermotiviert an die Sache herangegangen.

Wichtig: Fokussieren. Nein, das bin nicht ich.

Wichtig: Fokussieren. Nein, das bin nicht ich.

Im Medienjournalismus bin ich nach kleineren Umwegen übrigens wieder gelandet. Und hier bin ich jetzt sehr glücklich! Aber ich habe auch in diesem Themengebiet versucht, mit einem Meta-Blog über Media-Entrepreneure die Szene zu durchdringen und… na ja, ich mal wieder. Übermotiviert und so. Ihr wisst schon.

Jetzt bin ich eigentlich schon an dem Punkt angelangt, warum ich all das nicht über den Haufen werfen, aber überdenken möchte. Nein, ich werde nicht alles hinschmeißen, um Himmels Willen. Aber ich habe mir die letzte Zeit mehr Platz geschafft. Platz für einige tolle Auftraggeber in den Bereichen Medien, Technik und Digitalwirtschaft. Und Platz für Neues.

Blogs und ihre Themen bündeln

Diese ganze Hier- und Dort-Bloggerei lasse ich jetzt aber sein. Mein Blog ist dieses. Hier werde ich mich zu Medien, Technik und Digitalwirtschaft, zu (Medien-)Startups und FinTech, na eben zu all dem äußern, was mir Spaß macht. Ich bündele meine Kräfte, arbeite ressourcenschonend und damit effektiver.

Das Aufräumen ist mir alles andere als leicht gefallen und ich musste Aufträge und Projekte sogar schon dankend ablehnen. Puh, in die Situation muss man erst mal kommen. Schwierig fiel und fällt es mir auch, weil ich Seiten wie Media Entrepreneurship mit Herzblut begonnen habe und jetzt beende – zumindest als eigenständiges Blog. Hier lebt das Thema schließlich weiter.

Am Ende des Tages werde ich es mir aber danken. Denn ich konzentriere mich nicht nur auf einige wenige Projekte, sondern kann nebenher auch etwas Neues aufbauen, also gewissermaßen einen Neustart wagen.

Der Neustart besteht einerseits aus einer neuen Auftrags- und Projektlage – hierfür war das Aufräumen notwendig – und andererseits aus einem neuen Projekt, das ich in den Sommermonaten an den Start bringen will. Ein Projekt, über dessen Ansätze bzw. die Herangehensweise ich im übernächsten Teil schreiben werde.

Das folgt im zweiten Teil

In Teil 2 erkläre ich euch zunächst, warum ich mir hierfür kein Team suche und warum ich damit nicht schon morgen beginne, sondern erst in einigen Wochen (oder Monaten). Doch so viel vorab: Es ist kein Hobby-Projekt, sondern eines, mit dem ich Geld verdienen möchte – neben meinem Freiberufler-Dasein. Ein Projekt, das sich im Übrigen nicht mit Journalismus beschäftigt, aber durchaus journalistische Züge hat. Es wird Zeit, selbst anzupacken und unternehmerisch(er) zu handeln. So. Jetzt ist es aber genug. Bis in Kürze 😉

Wichtig: Meine Facebook-Seite und mein Twitter-Account sind ab jetzt die zentralen Kanäle – die „Themen-Accounts“ werden eingestellt. Ich freue mich über alle, die direkt zu mir hinüber wandern! 🙂

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