Marken im Netz – Teil 7: Richard Gutjahr

Marken im Netz – Teil 7: Richard Gutjahr

richardgutjahr

In einer kleinen Serie lasse ich einige Journalisten zum Thema Selbstvermarktung zu Wort kommen – und zwar solche, die das ziemlich gut drauf haben. Bisher: Daniel Bouhs, Daniel Fiene, Tobias Gillen, Silke Burmester, Karsten Lohmeyer und Jannis Kucharz. Heute am Start: Richard Gutjahr. Den Top-Blogger findet ihr bei Twitter und auf seinem Blog.

„Talent ist wichtig, aber in Zeiten des Internets nicht genug.“

Viele sprechen davon, Journalisten müssten sich zur Marke entwickeln. Du hast das schon geschafft. Verrate uns doch bitte dein persönliches Geheimrezept.

Ich halte es mit Erich Kästner: Tue Gutes und rede darüber. Talent ist wichtig, aber in Zeiten des Internets nicht genug. Umgekehrt ist das beste Marketing nichts wert, wenn man kein gutes Produkt vorzuweisen hat. Das Eine hängt mit dem Anderen unmittelbar zusammen.

„Im Netz geht die Party dann erst richtig los.“

Bleibt bei all der Selbstvermarktung überhaupt noch genug Zeit für die journalistische Arbeit, um die es doch eigentlich geht?

In den klassischen Medien fällt mit der Veröffentlichung eines Beitrags oft der Hammer. Im Netz geht die Party dann erst richtig los. Als Blogger lernt man früh, dass die Erstellung eines Inhalts nur ein Teil der Arbeit ist. Nach der Freischaltung muss man dafür sorgen, dass ein Text gefunden, diskutiert und moderiert wird. Das kostet Zeit und oft auch Nerven. Aber was ist die Alternative?

„Je mehr Weggefährten, umso besser.“

Mal ganz ehrlich: Bist du insgeheim froh darüber, dass die Mehrheit deiner Kollegen noch nicht kapiert hat, wie der Hase läuft, weil auch du ansonsten in einem Marken-Meer untergehen könntest?

Nö, wieso sollte ich? Ich freue mich über jeden einzelnen, dem es gelingt, im Netz mit guten Geschichten aufzufallen. Ich betrachte das nicht als Konkurrenz, sondern als Inspiration. Es gibt noch so vieles zu entdecken da draußen. Je mehr Weggefährten, umso besser.

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6 Kommentare

  • […] journalistischen Arbeit genauso selbstverständlich dazu wie das Recherchieren vor dem Schreiben. Richard Gutjahr erläutert die Aufgaben, die für Blogger nichts Neues sind: „Nach der Freischaltung muss man […]
  • […] Tobias Gillen, Silke Burmester, Karsten Lohmeyer und Jannis Kucharz. Bislang letzter in dieser Reihe war Richard Gutjahr, dessen Interview seit gestern online verfügbar […]
  • "Talent ist wichtig, aber in Zeiten des Internets nicht genug." Das hat meiner Meinung nach wenig mit dem Internet zu tun. Die meisten Arbeiten gestehen zu 10 Prozent aus Inspiration und zu 90 Prozent aus Transpiration. Und mit diesem Fleiß kann man vieles ausgleichen, was ja auch ok ist. Nur wird meiner Beobachtung nach Fleiß gerne und oft mit Genie verwechselt.
  • […] Es könnte auf eine Mischkalkulation hinauslaufen. Heutige Selbstvermarktungskünstler wie Richard Gutjahr oder Karsten Lohmeyer machen es vor: Journalismus-Aufträge, Micropayment, Crowdfunding, Vorträge, […]

Was denkst du?