Komfortzone verlassen: Meine Erfahrungen mit dem ersten großen Launch

Komfortzone verlassen: Meine Erfahrungen mit dem ersten großen Launch

Ich möchte dich kurz auf eine Zeitreise mitnehmen. Wir katapultieren uns in die Vergangenheit. Gerade befinden wir uns zwei Tage vor dem Anmeldeschluss für mein neuestes Coaching-Produkt, den Personal Branding Inner Circle. Jetzt gilt es nochmal kräftig zu werben, denn kurz bevor die Anmeldephase endet, steigt für die Interessenten der Druck. Das ist meine Chance. Aber ich will nicht aufdringlich sein und frage mich: Sollte ich jetzt wirklich nochmal eine E-Mail schreiben und dafür werben? Oder ist das zu aufdringlich?

Eine neue Herausforderung: Meine Launchphase

Es ist nämlich so: Ich gehöre eigentlich zu denen, die von sich sagen würden, dass sie kein "Verkäufer-Typ" sind, was auch immer das genau sein mag. Jedenfalls hasse ich Kaltakquise – wie ich sie damals bei meiner Online-Zeitung mache musste –, ich bin ich wirklich sehr ungern aufdringlich in meinem Marketing und will damit auch nicht nerven.

Bei einem Launch, der nur mehrere Tage andauert, müssen wir natürlich intensiver werben als es ansonsten der Fall ist. Für mein normales Coaching-Angebot zum Beispiel versuche ich immer ein Grundrauschen zu erzeugen, das mal mehr, mal weniger intensiv ist. Für meinen Personal Branding Inner Circle musste ich da schon mehr Gas geben. Und ich gebe zu: Das war für mich eine neue, aber sehr lehrreiche Herausforderung. Denn es war auch tatsächlich mein erster großer und gut vorbereiteter Launch, den ich vollzogen habe.

Eine gute Vorbereitung gibt mir Sicherheit

Vorab habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich die Launchphase gestalten möchte. Ich habe mir eine Tabelle angelegt und dort die Maßnahmen mit entsprechenden Deadlines notiert, um auch wirklich gut vorbereitet zu sein. Eine gute Vorbereitung hatte für mich vor allem zwei Gründe: Erstens wollte ich nicht täglich wieder aufs Neue überlegen, wie ich denn heute auf mein Angebot hinweisen soll. Das würde mich jeden Tag unter Druck setzen, kreativ zu sein. Gut vorbereitet bekam ich stattdessen eine große Portion Sicherheit. Zweitens hilft eine intensive Vorbereitung dabei, strategisch an den Launch heranzugehen und sich zu überlegen, welche Wirkung die jeweiligen Maßnahmen erzeugen sollen. Auch das gab mir Sicherheit.

Das änderte aber natürlich nichts an der Tatsache, dass ich mit dem Launch meine Komfortzone verlassen musste. Ich möchte auch gar keine künstliche Spannung erzeugen und verraten: Ja klar habe ich auch zwei Tage vorher noch eine Mail vorbereitet, die auf mein Angebot hinweist. Ich wäre ja blöd gewesen, wenn ich es nicht getan hätte. Hat es sich gelohnt? Na klar! Denn die meisten buchen ja erst ganz zum Schluss, wenn die Deadline näher rückt. Haben sich Personen aus meinem Newsletter ausgetragen? Na klar! Aber das ist nicht schlimm, im Gegenteil: Denn wer eine Verkaufsmail zwischen all den Mails, in denen ich kostenlosen Mehrwert biete, nicht erträgt, auf den lege ich auch keinen Wert. Eine Austragung aus dem Mail-Verteiler mag auf den ersten Blick wehtun, aber unterm Strich kann es uns nur recht sein. Wer sich wirklich für uns, unser Thema und unsere Angebote interessiert, der bleibt dabei. Punkt.

Live-Videos – nochmal ein Schritt aus meiner Komfortzone

Aber die Verkaufsmails waren nicht das Einzige, was mich aus meiner Komfortzone geholt hat. Ich hatte mir von Beginn an fest vorgenommen, Videos bzw. Live-Videos zu machen. Wenn du mich bisher etwas verfolgst, dann weißt du, dass Video nicht mein Lieblingsmedium ist. Eigentlich bin ich ein leidenschaftlicher Texter. Schon mit dem Podcast habe ich mich etwas gewagt, was ich früher niemals von mir selbst erwartet hätte. Und jetzt also Live-Videos bei Facebook und Instagram. Da ich mir das vorab aber sehr fest vorgenommen und in meinen Marketingplan eingetragen hatte, bin ich dem auch nicht aus dem Weg gegangen, sondern habe es durchgezogen und mehrere Live-Videos produziert. Und wer hätte es gedacht: Das Feedback darauf war sogar sehr gut.

Habe den Mut, Neues zu probieren

Warum erzähle ich dir das alles? Ich möchte dir sagen, dass Personal Branding Persönlichkeitsentwicklung ist. Und zur Persönlichkeitsentwicklung gehört auch, sich an neue Dinge heranzuwagen und über den eigenen Schatten zu springen. Gleichzeitig wirst du feststellen, dass Personal Branding ein Prozess bleibt. Zum einen gibt es immer wieder neue Kanäle und Medien zu entdecken, zum anderen fordert es unseren Mut, dies auch zu tun – das gilt für dich genauso wie für mich, der tagtäglich mit Selbstmarketing beschäftigt.

Mein Tipp ist deshalb für dich: Schaue dir mal genau an, welche Kanäle du momentan schon bedienst und woran du dich bisher noch gar nicht herangewagt hast. Wäre das vielleicht etwas für dich? Kannst du damit deine Zielgruppe gut erreichen? Na, warum dann nicht einfach mal probieren? Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich: Es lohnt sich – für dich persönlich und für dein Business.

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1 Kommentar

  • Hallo Julian,
    ich habe auch schon mal meine Komfortzone verlassen. Und zwar als ich mich selbstständig gemacht habe. Ursprünglich war ich Angestellte in einer Design-Agentur. Aber es hat sich gelohnt und macht sehr viel Spaß.
    Kürzlich habe ich den nächsten Schritt gemacht und angefangen einen Blog zu schreiben.
    Und ja, ... Video für Selbstmarketing ist so eine Sache :). Ich finde mich immer schon in Familienvideos schrecklich *lach*. Aber wer weiß, vielleicht wage ich das mal. Doch jetzt ist erstmal der Blog dran.

Was denkst du?