„Du Selbstdarsteller“ – Der schlechte Ruf von Selbstmarketing

„Du Selbstdarsteller“ – Der schlechte Ruf von Selbstmarketing

Selbstmarketing klingt nicht nur positiv, sondern ist auch etwas Positives – zumindest für mich. Für einige andere ist das jedoch etwas Schlechtes, gar Anrüchiges. Das ist im Übrigen nicht nur bei solchen der Fall, die mit Selbstmarketing nichts am Hut haben. Ich kenne genügend Beispiele, die gutes Selbstmarketing betreiben und deshalb eine tolle Personenmarke sind, aber um Himmels Willen nichts mit Personal Branding zu tun haben wollen. Sie würden halt einfach ihren Job machen.

Sie seien schließlich keine Selbstdarsteller.

Ist Selbstdarstellung etwas Schlimmes?

Au weia, das ist ein schwieriges Thema. Aber ein wichtiges, denn mir ist es immer wieder untergekommen, seitdem ich mich mit Selbstmarketing beschäftige.

Unternehmer, die Selbstmarketing betreiben, rücken sich ständig in den Mittelpunkt. „Der ist so ein richtiger Selbstdarsteller“ – diese Aussage habe ich über andere und auch über mich schon gehört.

Meine Reaktion: Ja ist das denn schlimm, ein Selbstdarsteller zu sein?

Na gut, ich gebe zu, dass dieser Begriff eher negativ belegt ist. Aber eigentlich braucht es im Selbstmarketing Selbstdarsteller. Denn im Selbstmarketing geht es doch genau darum: um die Darstellung der eigenen Person.

Worauf es ankommt: Balance

Ich behaupte also mal: Selbstdarsteller zu sein, das ist nichts Schlimmes. Es ist auch nicht schlimm, sich in den Mittelpunkt rücken zu wollen. In gewisser Weise kämpfen wir beim Marketing doch genau darum, oder?

Lass es mich mal umformulieren, um das negative Image beiseite legen zu können. Wer eine Personal Brand werden möchte, sollte sich klug in Szene setzen. In Szene setzen. Genau das ist es. Und die Herausforderung beim Selbstmarketing ist, sich klug in Szene zu setzen und dabei trotzdem authentisch zu wirken.

So, und jetzt wären wir an einem Punkt angekommen, wo aus der negativen Selbstdarstellung ein positives “authentisch in Szene setzen“ wird. Wichtig ist also, eine anständige Balance zu finden zwischen “Ich möchte um eure Aufmerksamkeit bitten“ – die brauchst du schließlich – und “Hey, schaut her, ich bin der King“.

Selbstmarketing ist nichts Negatives

Mir ist das sehr wichtig zu betonen: Selbstmarketing ist nichts schlechtes und vor allem: Selbstmarketing macht auch nichts Schlechtes aus dir. Ganz im Gegenteil: Selbstmarketing soll dir schließlich helfen – langfristig.

Ich möchte allerdings auch nicht verschweigen, dass es Personen gibt, die richtig gutes Selbstmarketing betreiben, bei denen der Schuss aber trotzdem nach hinten losgeht. Das passiert nämlich genau dann, wenn man – auf deutsch – eine große Fresse hat, aber nichts dahintersteckt. Solche Menschen sorgen für den schlechten Ruf von Selbstmarketing und werden abwertend als Selbstdarsteller bezeichnet. Wie du jetzt aber weißt, ist die Selbstdarstellung per se nicht verkehrt, sondern richtig dosiert ein perfektes Instrument für mehr Sichtbarkeit.

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1 Kommentar

  • […] Manche denken sogar, durch Personal Branding werde Blödsinn an den Mann gebracht, weil man durch Selbstdarstellung und Selbstinszenierung – Begriffe, die für mich nicht negativ behaftet sind –alles verkaufen könne und die […]

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