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chronologisch sortiert
Gautinger Internettreffen 2013

Das Internet macht es möglich: Wir können Medieninhalte spielend leicht publizieren und jeder kann es weltweit betrachten. „Immer. Überall. Alles. Produzieren im Internet“ war das Motto des diesjährigen 14. Gautinger Internettreffens. Wie man damit medienpädagogisch umgeht, darüber diskutierten rund 100 Gäste auf der Veranstaltung, die vom Institut Gauting und dem SIN ­ Studio im Netz in Kooperation mit dem IJAB­Projekt youthpart und Wikimedia Deutschland e.V. organisiert wurde. Den Auftakt machte der Journalist Dirk von Gehlen mit einem sehr anschaulichen Vortrag. Er versteht die digitalen Medien als Konversation und fordert mehr Dialoge, denn das Internet sei ein Raum und damit ein soziales Erlebnis. Am Beispiel von Dirk von Gehlens Buchprojekt „Eine neue Version ist verfügbar“ betont er die Verflüssigung von Inhalten und die damit einhergehenden stetigen Veränderungen, Verbesserungen und neuen Versionen (Stichwort: Prozess).

Journalist: Beruf als Hobby!?

Der Journalismus ist in der Krise. Das liest man in den vergangenen Monaten ständig, eigentlich aber seit Jahren immer mal wieder. Die Aufgaben von Journalisten ändern sich mit dem digitalen Wandel. Online ist inzwischen kein eigenes Aufgabenfeld mehr, sondern soll zur „Grundausstattung“ eines Journalisten gehören: Links setzen, Fotos ergänzen, Web-Videos drehen, Audio-Slideshows anbieten und am besten noch einen eigenen Blog betreiben und ein bisschen programmieren können – neben den üblichen journalistischen Fähigkeiten, einer guten Schreibe, dem Recherchieren, Informieren, Einordnen, Aufdecken, mit einem kritischen Blick natürlich. Journalisten sollen idealerweise Allround-Talente essentiell für das Funktionieren der Demokratie sein.

Die fehlende Perspektive

Als ich heute den Beitrag von Richard Gutjahr gelesen habe, dachte ich: Wow! Hier kommen wirklich relevante Persönlichkeiten zu Wort. Auf den zweiten Blick fiel mir dann aber auf: Nein, das kann nicht alles gewesen sein. Da fehlt doch noch jemand: Die Leser.

Aus, aus, ich trete aus

Ziemlich genau vor sechs Jahren, mit 16, bin ich in die Sozialdemokratische Partei Deutschland eingetreten. Heute trete ich aus ihr aus. Mein Austrittsschreiben, welches parallel an die SPD Weiterstadt unterwegs ist, veröffentliche ich hier.

Das LSR und eine fragwürdige Opposition

Stellen Sie sich vor, Sie sehen einen Einbrecher auf Ihr Haus zulaufen und bräuchten bloß die Haustür schließen, um den Einbruch zu verhindern – vielleicht nicht für immer, aber zurzeit. Natürlich wollen Sie keinen Einbrecher in Ihrer Wohnung haben. Aber die Haustür, die schließen Sie trotzdem nicht – aus dem Glauben heraus, dass es längerfristig sowieso nicht zu verhindern ist. Vielleicht in einem halben Jahr, weil Sie dann eine neue sicherere Haustür kaufen könnten. Das Geld dafür werden Sie aber wohl nicht haben.