Stöbere in meinen Blogbeiträgen

chronologisch sortiert
Das LSR und eine fragwürdige Opposition

Stellen Sie sich vor, Sie sehen einen Einbrecher auf Ihr Haus zulaufen und bräuchten bloß die Haustür schließen, um den Einbruch zu verhindern – vielleicht nicht für immer, aber zurzeit. Natürlich wollen Sie keinen Einbrecher in Ihrer Wohnung haben. Aber die Haustür, die schließen Sie trotzdem nicht – aus dem Glauben heraus, dass es längerfristig sowieso nicht zu verhindern ist. Vielleicht in einem halben Jahr, weil Sie dann eine neue sicherere Haustür kaufen könnten. Das Geld dafür werden Sie aber wohl nicht haben.

Rückblick: Süddeutscher Journalistentag 2013

Wenn 570 Journalisten nach Mainz in das Konferenzzentrum des ZDF strömen, um über Themen wie Sportberichterstattung, Lokaljournalismus, Netzpolitik und die Rolle von Moderatoren zu diskutieren, dann hat der Deutsche Journalistenverband (DJV) seine Finger im Spiel – dieses Mal in Form des Süddeutschen Journalistentages. Meine ganz subjektiven Eindrücke.

Crowdfunding: Das war’s…

Wir haben 839 Euro gespendet bekommen, aber erhalten nichts. Wir wollten ein Printmagazin machen, aber machen es nicht. Das ist das Crowdfunding-Prinzip. Es war ein Experiment, welches als gescheitert abgeheftet wird. Mehr nicht? Doch, wir nehmen aus dem Crowdfunding-Experiment einiges mit – wenn auch nicht das erhoffte Geld für das Magazin. Achtung: Dieser Beitrag wird etwas länger und ist es trotzdem wert, gelesen zu werden. Wir blicken selbstkritisch auf das Crowdfunding-Experiment zurück und ziehen unsere Lehre daraus (vielleicht mit dem ein oder anderen Hinweis für potentielle Nachahmer).

Wann ich heute noch Gedrucktes in die Hand nehme

Ich habe gestern auf Spiegel Online einen Artikel gelesen mit Aussagen von Studenten, wann sie heute noch Gedrucktes in die Hand nehmen. Tja, ich war (leider) nicht unter den Auserwählten und wurde nicht gefragt. Mein Statement gibt es hier trotzdem.

Kurz mal durchs Studium hetzen

Ein Ort, den Studenten gut kennen. Foto: Anne Juliane Wirth (http://anjuwi.tumblr.com). Theoretische Grundkenntnisse erwerben, praktische Erfahrungen sammeln und damit gut vorbereitet sein für den Berufseinstieg – in sechs Semester, also drei Jahren. Das sind die Ziele der Bachelor-Studiengänge. Über die Regelstudienzeit von sechs Semestern wird viel diskutiert und geschrieben. Die einen sehen es als Pflicht an, nach drei Jahren den Bachelor-Abschluss in der Tasche zu haben, andere wiederum nehmen es nicht ganz so eng – ob aus Faulheit oder anderen Gründen. Und was ist der beste Weg?