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Weihnachten – und die Geschäfte jubeln

Weihnachten, das Fest der Liebe des Geldes. Was wäre Weihnachten nur ohne Geschenke? Halb so spannend, nicht wahr? Es sind noch drei Wochen bis Heilig Abend und die Geschäfte werden von Tag zu Tag voller, die Schlangen an den Kassen länger und die Portemonnaies schlanker – im Gegensatz zu uns, die eher etwas in die Breite gehen in Anbetracht von Lebkuchen, Spekulatius, Zimtsternen, Schokoladen-Nikoläusen und Plätzchen.

Lasst Print sterben – oder lasst es!

Die Schlagzeilen reißen nicht ab. Frankfurter Rundschau, Prinz, Financial Times Deutschland, Berliner Zeitung, Wiesbadener Kurier und weitere andere werden folgen. Ob Insolvenz, Ende oder Stellenabbau – den deutschen Zeitungen ging es schonmal besser. Print muss gerettet werden. Oder nicht?

Nach Kündigung noch ein Monat gratis: „Überlegen Sie sich es nochmal“

Die Süddeutsche Zeitung versucht mit einer gratis Verlängerung des Abos zu überzeugen, die Kündigung zurückzuziehen. Nein, das wars definitiv. Tag für Tag hatte ich die Süddeutsche Zeitung in meinem Briefkasten. Ein Jahr lang. Anfangs habe ich die SZ fast täglich ausgiebig gelesen. Mit der Zeit lag stapelte sie sich (fast) ungelesen auf dem Schreibtisch, bis sie später nicht einmal die Wohnung betreten durfte und vom Briefkasten direkt in die blaue Tonne landete. Auch die IPad-App habe ich später kaum noch gelesen. Online, online lese ich sie noch – aber eben nur teilweise und gemeinsam mit Artikeln der FAZ, taz, Welt, Cicero, ZEIT, der Freitag und Co.

Tageszeitungen – Unsinn im digitalen Zeitalter?!

Tag für Tag bedrucktes Papier im Briefkasten. Wie lange noch? Quelle: Christian Pohl / pixelio.de Es ist ein heiß diskutiertes Thema in den vergangenen Tagen, seitdem die Frankfurter Rundschau ihre Insolvenz vermeldete. Das Ende der Zeitungen? Wer ist Schuld? Wodurch soll Journalismus zukünftig finanziert werden? Diese und weitere Fragen werden vielfach diskutiert. Ich stelle mir die Frage, ob das Konstrukt Tageszeitung überhaupt noch zeitgemäß ist. Meine Antwort vorweg: Jein.

Lokales im Netz hat Zukunft

Ich während des Impulsvortrages auf dem VDZ Publishers‘ Summit 2012 in Berlin. Bildquelle: VDZ Publishers‘ Summit 2012. Der Publishers‘ Summit – früher Zeitschriftentage – ist das Gipfeltreffen der Zeitschriftenverleger in Deutschland. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat als Veranstalter ein zweitätiges Programm auf die Beine gestellt, das sich aus einer Preisverleihung, zahlreichen Diskussionsrunden und jeder Menge Rednerinnen und Rednern zusammensetzte. Neben Politikern wie Klaus Wowereit und Dr. Kristina Schröder waren natürlich viele Medienunternehmen vertreten – vom Spiegel über The Eurpoean bis zu dem Verleger Hubert Burda, der auch gleichzeitig Präsident des VDZ ist. Ein weiterer Redner war ich, Inhaber und Chefredakteur von weiterstadtnetz.de . Er sprach über den hyperlokalen Journalismus, dessen Potential und die Lage des Anzeigengeschäftes – exemplarisch am Beispiel seiner Online-Zeitung weiterstadtnetz.de . Meine Rede kann man hier nachlesen: