Marketing in Krisenzeiten – (k)eine Empfehlung

Marketing in Krisenzeiten – (k)eine Empfehlung

Ich habe lange überlegt, ob ich diese Folge aufnehmen soll. Ob es richtig ist.

Heute wird es darum gehen, ob es möglich ist, in Krisenzeiten Marketing zu betreiben.

Meiner Meinung nach gibt es kein richtig oder falsch. Diese Episode ist kein Ratgeber, sondern meine Sicht auf die Dinge.

Das Letzte, was wir brauchen, sind Vorwürfe und Konfrontationen – wir sind uns einig, wir wollen Frieden.

Im Personal Branding ist es so, dass was wir öffentlich machen, auch bewertet wird. Also auf Deine Marke einzahlt.

Aktuell sollten wir uns als Mensch entscheiden – und das ist unterschiedlich. Vorwürfe sind hier fehl am Platz.

Gerne möchte ich Dir empfehlen, dass zu tun, was für Dich gerade wichtig ist. Ziehst Du dich zurück, ist es genauso okay, wie Deine Meinung zu vertreten und auf einer Demo zu sein.

Meine Entscheidung aktuell, am 28.02.2022 ist, dass ich mit dem Marketing weitermache, aber mit Feingefühl.

Was also können wir tun? Was kann ich tun?

Dafür haben wir für Dich unten ein paar Informationen und Links zusammengetragen.

Zum Schluss: Bitte vergiss nicht, auf Dich zu achten. Etwas zu tun, was Dir guttut.

Bleib Dir treu,

Dein Julian 


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Quelle: Enorm Magazin

1. Informiere dich über die aktuelle Lage anhand seriöser Quellen.

Fake-News in Social Media verteilen sich leider wie ein Lauffeuer. Wenn du dich über die aktuelle Lage und die Hintergründe wirklich informieren möchtest und diese ggf. auf Social Media teilst, dann vergewissere dich bitte, dass diese auch aus vertrauenswürdigen Quellen stammen.

Auf der Seite ukraineverstehen.de findest du z. B. vertrauenswürdige aktuelle Informationen von Osteuropa-Experten, sowie Kontaktdaten der Humanitären Soforthilfe für die Ukraine.

Der Bayerische Rundfunk hat auf dieser Seite eine Checkliste zusammengetragen, die dabei helfen soll Fake-News von seriösen Meldungen zu unterscheiden.

2. Spenden

Unterschiedlichste Organisationen sammeln derzeit Spenden für die Ukraine. Wichtig ist es natürlich, dass die eigene Spende auch wirklich bei den betroffenen Personen ankommt.

Daher haben die Osteuropa-Experten auf der Unterseite vertrauenswürdige Organisationen zusammengetragen, die man mit seiner Spende unterstützen kann.

3. Notunterkünfte organisieren und auf den Socialen Medien teilen

Auf dieser ukranischsprachigen Seite können sich betroffene bezüglich Notunterkünften und Transportmöglichkeiten informieren.

In Georgien wurde hierfür eine spezielle Facebook-Gruppe gegründet.

Sowie in Rumänien diese Facebook-Gruppe.

Teile diese Links gerne z. B. in englischer Sprache auf Social Media, um so viele Personen wie möglich zu erreichen.

Du möchtest selbst eine Notunterkunft anbieten?

Auf dieser Seite kannst du dich dafür registrieren.

4. Friedliche Demonstrationen organisieren und Briefe an Abgeordnete schreiben

Diese Webseite gibt einen Überblick über geplante Demonstrationen: standwithukraine.live

In diesem Google-Dokument wurden die Kontaktdaten der Abgeordneten aus den einzelnen Ländern erfasst. Schreibe direkt einen Brief an den zuständigen Abgeordneten.

5. Telefonseelsorge

Du bist derzeit in Deutschland, Familienangehörige harren aber derzeit noch in der Ukraine aus? Das kann eine starke psychische Belastung sein.

Die deutsche Telefonseelsorge bietet hierfür unter folgenden Telefonnummer kostenlose Gespräche an und steht helfend zur Verfügung:

• 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 oder 116 123

Außerdem bietet die Organisation Lesmigras Menschen aus der Ukraine und Russland unter folgender Telefonnummer eine psychologische Beratung an:

• 030/2152000

Kennst du Personen, die eine Seelsorge benötigen, dann teile gerne diese Informationen. Du bist selbst betroffen? Dann nimm gerne eine kostenlose Beratung war.

6. Freiwilliger Helfer werden

Derzeit werden in allen deutschen Städten (Sach-)Spenden gesammelt. Es werden daher zahlreiche Hände zur Organisation und Verteilung benötigt. Erkundige dich doch bei deiner Stadt vor Ort wie du als freiwilliger Helfer Unterstützung leisten kannst.

7. Medienfreiheit weiter fördern

Journalisten und Reporter in der Ukraine benötigen ebenfalls Unterstützung um weiter aus der Ukraine berichten zu können. Eine freie Berichterstattung ist essentiell um auf seriöse Quellen vor Ort zurückgreifen zu können und Falsch-Medien zu vermeiden.

Reporter ohne Grenzen stehen hierfür helfend zur Stelle.

Auch der Tagesspiegel hat auf dieser Seite unterschiedliche Möglichkeiten zur Hilfe zusammengetragen.

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