Tutorial: Daten schützen mit AVG PrivacyFix

Tutorial: Daten schützen mit AVG PrivacyFix

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Spätestens seit Snowden ist die Datenschutz- und Sicherheitsthematik wieder in den Fokus der Deutschen gerückt. Bei uns sollten Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der eigenen Daten höchste Priorität haben – nicht nur gegenüber staatlichen Institutionen, sondern auch gegenüber privaten Konzernen. Eigentlich. Obwohl es zum Beispiel vom Kollegen Tobias Gillen nützliche Bücher gibt, möchten viele Menschen mit PGP, OMG und MfG nchts zu tun haben. Denn ganz so unkompliziert ist das alles nicht wirklich. Um wenigstens einige Daten zu behalten statt sie Facebook, Google und Co. in den Rachen zu schieben, hat AVG mit „PrivacyFix“ ein nützliches Tool entwickelt, dass wirklich jeder(!) bedienen kann – und sollte. Was damit möglich ist und wie es funktioniert – hier stehts.

Was ist AVG PrivacyFix?

Auf der Webseite steht: „das Dashboard für Ihre Online-Privatsphäre“. So oder so ähnlich kann man es stehen lassen. PrivacyFix macht es den Nutzern durch ein Browser-AddOn oder durch eine App einfach, Einstellungen in Facebook, Twitter, Linked und natürlich Google vorzunehmen, um nicht völlig gläsern zu sein. Dabei soll AVG natürlich keine Daten nutzen oder speichern, die nicht gebraucht werden.

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Daten und Tracking

Zunächst kann man mit einem Klick Ad-Tracking deaktivieren und Social-Media-Widgets am Tracken hindern, indem diese blockert werden. Außerdem eilt PrivacyFix zur Hilfe und warnt, wenn Webseiten Daten durchsickern lassen oder Datenlecks aufweisen.

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Google

Dass Google eine Datenkrake ist, ist bekannt. PrivacyFix macht den Nutzer darauf aufmerksam, dass Google den Suchverlauf speichert und beispielsweise für angepasste Werbung nutzt. Mit einem Klick landet man in den Google Einstellungen mit einem PrivacyFix-Overlay, der genau erklärt, wo man was und warum zu drücken hat. Einfacher gehts nicht. Ebenso simpel kann man deaktivieren, dass Google +1, Bewertungen und Kommentare für Werbeanzeigen nutzen darf.

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Eine nette Ergänzung ist der angezeigte Betrag, den man für Google, Twitter und Facebook wert ist. Je mehr Suchanfragen, Freunde und Co., desto mehr verdienen die Konzerne an uns.

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Twitter, Facebook und LinkedIn

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Soziale Netzwerke sind, was den Umgang mit privaten Daten angeht, sehr gierig. Man kann auf Fotos einfach markiert werden, verbundene Apps greifen auf jede Menge Daten zu, mit einem „gefällt mir“ kann geworben werden, der Standort ist schnell mal mitgeteilt und manchmal landet etwas öffentlich in der Timeline, was nur für einen engen Kreis bestimmt war. All das lässt sich natürlich in den Einstellungen ändern – wenn man nur wüsste wo. Auch hier hat man mit AVG PrivacyFix einen Helfer an seiner Seite, der mit einem Klick auf die Einstellungen verweist und Schritt für Schritt „vor Ort“ erklärt, wo ein Haken gesetzt werden sollte und wo nicht.

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Sich durch Einstellungswüsten zu arbeiten, das ist mit PrivacyFix von AVG endgültig vorbei. Einmal durchgeklickt, sind die eigenen Daten wesentlich besser geschützt als zuvor. Und wenn doch eine Webseite mehr abgreifen will, als das einem lieb ist, dann warnt uns PrivacyFix mal eben. Meine Empfehlung für Amateur-Datenschützer wie ich es einer bin: PrivacyFix.com.

PS: Nein, das ist kein „sponsored post“, sondern ein persönlicher Tipp von mir.

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2 Kommentare

  • Danke für den Tipp, war ein netter Versuch: Leider ist PrivacyFix für Ihren Browser zurzeit nicht verfügbar. (Safari)
  • Schade. Ich kehre deshalb aber nicht zu Chrome zurück.

Was denkst du?