Tag 2 der #rp14 – inspirierende Vorträge

Tag 2 der #rp14 – inspirierende Vorträge

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Bäähm! Der zweite Tag der re:publica hat mich nun auch inhaltlich umgehauen. Von Aktivismus über viel Journalismus bis hin zur Programmierung war jede Menge Interessantes dabei – ein nachträgliches Rattern im Kopf inklusive. So muss das sein. Aber auch am Tag 2 der #rp14 bewahrheitete sich meine Prognose: Zu viel darf man sich nicht vornehmen, weil dann kein Platz für die vielen tollen und gewinnbringenden Gespräche bleibt. Ich habe mich zum Glück etwas treiben lassen und die perfekte Kombination aus inhaltlichem Input und Networking gehabt – mit einem konstruktiven Abendessen als Tagesabschluss.

Der zweite Tag in fünf Punkten zusammengefasst

  1. Aktivismus ist wichtig – und zwar in allen seinen Ausprägungen (auch radikal) und zugänglich für alle gesellschaftlichen Gruppen. Teresa Bücker (aka fraeulein_tessa) hat einen grandiosen Vortrag über Aktivismus, Burnout und eine bessere – und notwendige – Inklusion in sozialen Bewegungen gehalten.
  2. Während früher Nicht-Enttäuschung ausgereicht hat, um ökonomisch erfolgreichen Journalismus zu machen, ist heute Begeisterung notwendig. Das meint Constantin Seibt in seiner Rede, die er abschließt mit den Worten: „Den Journalismus neu zu erfinden ist die Aufgabe unserer Generation“. So ist es.
  3. Dass sich Onlinejournalismus lohnen kann, zeigt der Erfolg von Techblogger Sascha Pallenberg. Aber auch die ersten Gehversuche von Richard Gutjahrs LaterPay zeigen: Es kann funktionieren, weil das Geld ja da ist. Laut Gutjahr muss es bloß bequem sein, es ausgeben zu können.
  4. Von Versuchen wie LaterPay sind die großen Verlage noch weit entfernt. Zeit Online Chef Wegner gibt zu: „Wären wir stärker unter Druck, würden wir vielleicht auch radikaler reagieren“. Dort wird gerade heftig versucht, die Kluft zwischen Print und Online zu schließen, wie Katharina Borchert, Anita Zielina und Jochen Wegner in einem amüsanten Talk verrieten.
  5. „Programmieren für Nullcheckerbunnys“? Da musste ich hin. Kathrin Passig und Anne Schüßler stimmten uns mit viel Humor und praktischem Anteil (Geräuschkulisse bei einer Partnerarbeit bei ca. 120 Personen: hier klicken) auf das Programmierenlernen ein. Mit Tools wie repl.it oder codeacademy.com werde ich mich mal herantasten.

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