Krautreporter – Ich hätte da mal sechs Fragen

Krautreporter – Ich hätte da mal sechs Fragen

krautreporter header

Bähm! Da haben Esser, Gutjahr, Niggemeier und Co. aber was rausgehauen. Keine Ironie. Wenn zig Top-Journalisten sich zusammenraufen und ein Projekt auf die Beine stellen wollen – mittels Crowdfunding und mit jeder Menge benötigtem Geld – dann ist das nicht nur mutig, sondern unterstützenswert. Trotzdem schweben da noch einige Fragezeichen über dem Projekt „Krautreporter“. Sechs davon formuliere ich im Folgenden aus. Falls einiger der Krautreporter-Crew antworten, werde ich die Antworten natürlich sehr gerne ergänzen.

  1. „Der Online-Journalismus ist kaputt. (…) Wir kriegen das wieder hin. Mit gutem Journalismus“, heißt es auf der Webseite. Als Erläuterung für guten Journalismus werden journalistische Formate: „Reportagen, Recherchen, Porträts und Erklärstücken“. Mal ein bisschen konkreter: Was ist für Krautreporter guter Journalismus? Und wie wollen sie ihn umsetzen?
  2. Krautreporter will Geschichten bieten, „die nicht in feste Ressortgrenzen gepresst werden“. Wie werden die Inhalte präsentiert und zugeordnet? Chronologisch als Blog? Oder doch in Ressorts, die nicht „fest“ sind?
  3. Das Online-Magazin finanziert sich ausschließlich über Abonnenten, die eine Community bilden sollen. Wie arbeitet Krautreporter mit der Community? Wird es einen Community-Redakteur geben? Welche Bedeutung erhält Crowdsourcing?
  4. Welche Rolle spielt das alte Krautreporter – die Crowdfunding-Plattform – im Online-Magazin Krautreporter? Wie ist das Crowdfunding im Konzept eingebunden?
  5. Werden alle genannten Autoren vier Beiträge pro Monat liefern und sich damit beruflich zu einem Großteil bei Krautreporter engagieren oder wird sich Krautreporter auch anderen freien Journalisten öffnen?
  6. Mit welchen Argumenten überzeugt Krautreporter Menschen, die sich nicht von den Namen überzeugen lassen, weil sie ihnen nicht bekannt sind? Warum braucht die Medienlandschaft Krautreporter?

Verpasse keine Episode und abonniere jetzt meinen

Personal-Branding-Podcast.

Abonniere meine kostenlosen Branding-Impulse!

Bonus zum Start: E-Mail-Kurs
"7 Schritte zu einer messerscharfen Positionierung"
Der Newsletter wird gewöhnlich einmal pro Woche verschickt und enthält neben Informationen, Impulsen und Link-Tipps zu den Themen Personal Branding und Selbstständigkeit auch unregelmäßig Angebote zu diesen Themen. Du hast in jeder E-Mail die Möglichkeit, den Newsletter abzubestellen. Verschickt wird der Newsletter über den deutschen Anbieter "Chimpify". Zur Optimierung des Newsletters werden Daten z.B. zur Öffnungs- und Klickrate erhoben. Mehr Informationen kannst du der Datenschutzerklärung entnehmen. 

1 Kommentar

  • Hi Julian

    Interessante und treffend formulierte Fragen. Ich bin gespannt, wann die Unterscheidungsmerkmale zwischen Krautreporter und den "anderen" sichtbar werden?

    Warten wir mal ab.

    Grüße
    tural

Was denkst du?