Die Crowd auf Trab halten

Die Crowd auf Trab halten
Die Projektseite auf Krautreporter.de. Stand: 31.01.2013, 18:20 Uhr.

Die Projektseite auf Krautreporter.de. Stand: 31.01.2013, 18:20 Uhr.

Gerade mal drei von 28 Crowdfunding-Tagen sind vorbei und schon schreibe ich ein Zwischenfazit. Verrückt. Klar, ich kann nach 72 Stunden noch kein wirkliches Fazit ziehen, dafür ist es viel zu früh. Aber ich kann darstellen, was mir schon jetzt – nach nur drei Tagen – aufgefallen ist. Vorhang auf:

Crowdfunding macht man mal nicht eben so auf die Schnelle. Die Vorbereitungen für die Crowdfunding-Phase sind nicht zu vernachlässigen: Wie kann ich das Projekt bestmöglich beschreiben? Wie viel Geld sollte mindestens zusammenkommen? Wie lange soll die Finanzierungsphase sein? Wie soll mein Pitch-Video aussehen? Wie gestalte ich meine „Kampagne“, um Unterstützer zu finden? Fragen über Fragen, die ich für mich alle beantworten konnte – nach einiger Zeit des Grübelns. Meine Strategie habe ich gefunden und ich denke, dass ich damit ganz gut fahre. Einzig das Pitch-Video ist nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe es ständig vor mir her geschoben und letztendlich nicht so viel Zeit gehabt, um Sound, Bild und Inhalt perfekt aufeinander abzustimmen. Andererseits: Ein nicht perfektes Video für einen Nicht-Filmer macht die ganze Sache vielleicht auch sympathisch.

Drei Tage der Finanzierungsphase habe ich nun hinter mir. Mit dem Ergebnis kann ich durchaus zufrieden sein. Aber ich muss gestehen: Es ist eine Qual. Ständig schaue ich, ob sich an der Summe gerade etwas getan hat. Ich habe für die 28 Tage 28 Argumente zum Unterstützen vorbereitet – als Grafik. Es gilt, die Bekannten, Verwandten und Kollegen direkt anzusprechen bzw. anzuschreiben, das Vorhaben zu erklären und um Unterstützung zu bitten. Betteln soll das nicht sein, sondern eher Werben um Unterstützung für ein gutes Projekt. Mein Crowdfunding-Projekt muss im sozialen Netzwerk (sowohl online als auch offline) ständig präsent sein – ich muss die „Crowd“ auf Trab halten. Das kostet viel Zeit und teilweise auch Überwindung. Schließlich könnte jemand NEIN sagen und damit mein Projekt für schlecht befinden. Damit aber muss ich leben. Nicht jeder kann alles gut finden.

Außerdem gibt es Hürden, wie die Online-Zahlung, die nicht jedem Recht ist. Inzwischen habe ich das Angebot gemacht, mir das Geld bar zu geben oder normal auf mein Konto zu überweisen, damit ich es dann dem Crowdfunding-Budget hinzufüge. Man denkt sich Alternativen aus, passt die Strategie an und überdenkt sein Konzept. Alles muss stimmen, denn die Devise beim Crowdfunding lautet schließlich: Alles oder nichts.

Schon jetzt kann ich sagen, dass Crowdfunding richtig Arbeit bedeutet. Vorher, währenddessen und im Nachhinein. Aber: Ich mache es gerne und freue mich auf die verbleibende Zeit. Ob ihr wollt oder nicht: Ihr werdet sicherlich noch von mir hören oder lesen 😉

Ihr wollt mein Projekt „weiterstadtnetz.de – Das Magazin“ unterstützen, ohne von mir angeschrieben zu werden? Perfekt, hier entlang: http://www.krautreporter.de/weiterstadtnetz

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