Universalcode2-Crowdfunding – „Ich wäre der schlechteste Journalist der Welt, wenn ich keinen Plan B hätte.“

Universalcode2-Crowdfunding – „Ich wäre der schlechteste Journalist der Welt, wenn ich keinen Plan B hätte.“

Universalcode 2 Jakubetz Crowdfunding Screenshot

Crowdfunding. Noch 5 Tage. 5.000 Euro werden benötigt. Ein Buch soll es werden. Über die Medienbranche. Der Titel: Universalcode 2. Der Macher: Christian Jakubetz – Journalist, Blogger, Dozent, Autor. Ein Interview.

Christian, erkläre mir mal bitte in Tweetlänge, was sich hinter „Universalcode 2“ verbirgt.

Ein Multi-Autoren-Buch. Das nach dem Handwerk (wie in Teil 1) erklärt, was momentan in der Branche passiert. Und vor allem: warum. Und natürlich wollen wir Antworten auf die drängendsten Zukunftsfragen finden.

„Universalcode“ – was hat der Name eigentlich zu bedeuten?

Beim ersten Teil habe ich lange nach einem guten Namen gesucht. Ich wollte auf keinen Fall irgendwas, was nach Lehrbuch klingt. Und dann bin ich zufällig mal in einem völlig anderen Kontext über diesen Begriff gestolpert, der eigentlich aus der IT kommt. Das gefiel mir als generelle Idee gut: Wir als Journalisten und Medienmacher sollen sehr viel vielseitiger, universaler arbeiten. Und das (also: das Buch) ist der mögliche Code dazu.

Welchen Ansatz verfolgt dieses Nachfolgeprojekt, worin unterscheidet es sich von der ersten Ausgabe? 

Das erste Buch hat „nur“ das Handwerk erklärt. Es ist wie eine Gebrauchsanweisung. Schon damals hätte ich gerne mehr erklärende Stücke darüber gemacht, warum wir das alles eigentlich machen. Dieses ganze Zeug mit dem Internet und so. Aber dann hätte das Buch 2.000 Seiten gehabt und wäre vermutlich auch strukturell etwas wirr geworden. Ich glaube aber mehr und mehr, dass es nicht nur darauf ankommt, die Werkzeuge zu beherrschen. Mindestens genauso wichtig ist es, die Hintergründe zu begreifen. Ich erlebe es immer wieder, dass Journalisten sich zwar pflichtschuldig beispielsweise in sozialen Netzwerken tummeln, aber nicht wirklich begreifen, warum sie das tun. Und dann gibt es ja ohnehin eine ganze Menge von Zukunftsfragen. Wir wollen versuchen, wenigstens auf die wichtigsten ein paar Antworten zu finden.


 

Krautreporter from Christian Jakubetz on Vimeo.


 

Du willst jetzt auf Krautreporter mindestens 5.000 Euro sammeln, um die zweite Ausgabe zu produzieren. Wofür brauchst du das Geld genau?

Neben den technischen Herstellungskosten vor allem für den deutlich größeren Rechercheaufwand. Für den ersten Teil musste ja keiner der Autoren sein Arbeitszimmer verlassen. Diesmal möchte ich auch eine Bestandsaufnahme nach dem Motto „Wie geht es uns eigentlich?“ machen. Und dafür mit vielen Leuten reden, Videos machen, das Ganze dann auch dementsprechend im Netz dokumentieren. Das schafft man zwar auch mit 5.000 Euro nicht, aber es wäre eine Grundlage für die Arbeit, die sicher ein paar Monate in Anspruch nehmen wird.

Du hast schon erste Autoren präsentiert, darutner echte Branchengrößen. Wie viele Autoren werden an Universalcode 2 mitwirken und wie wählst du sie aus?

Kann ich dir noch nicht sagen. So viele wie nötig, würde ich sagen. Also, es geht mir nicht darum, möglichst viele prominente Namen zur Schau zu stellen, sondern Autoren zu haben, die zu den Themen wirklich etwas zu sagen haben. Das ist auch tatsächlich das einzige Auswahlkriterium. Die vermeintliche Prominenz eines Autoren interessiert mich nicht wirklich. Wenn ich einen Praktikanten finde, der Relevantes zu sagen hat, nehme ich den genauso gerne mit ins Boot. Zumal man da ja auch aufpassen muss: Der Vorwurf, es seien ja doch immer wieder die üblichen Verdächtigen, die da schreiben, kommt schnell auf. Außerdem hat das auch beim ersten Teil gut funktioniert: Manche Themen und Autoren kamen aus Anregungen aus der Crowd. Und die weiß im Zweifelsfall sehr viel besser, wer und was relevant ist.

Sollte es mit dem Crowdfunding nicht klappen: Hast du einen Plan B im Gepäck oder wird es Universalcode 2 dann schlichtweg nicht geben?

Ich wäre der schlechteste (Unternehmer-)Journalist der Welt, wenn ich keinen Plan B hätte.

Zum Abschluss bitte wieder kurz fassen: Überzeuge meiner Leser in 140 Zeichen, warum sie nicht zweimal überlegen brauchen, dein Projekt zu unterstützen.

Weil Universalcode schon beim ersten Mal ein einzigartiges Projekt war und das auch für den zweiten Teil gilt.


Hier gehts zur Crowdfunding-Projektseite von Christian Jakubetz: Universalcode 2 unterstützen.


 

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